Mittwoch, 11. März 2015

Süßkartoffel-Möhren-Vanillesüppchen und Wissenswertes über die Vanille

Wie ihr vielleicht wisst, habe ich gerade ein Gewinnspiel laufen, bei dem ihr großartige Vanille-Produkte aus dem Vanille-Shop gewinnen könnt:

roduktvorstellung, Reklame und ein Vegetarisches Jambalaya  Meine wunderbaren Cocotten sind mit Abstand die großartigsten Küchengeräte, die bei uns jemals eingezogen sind. Als ich meine erste gusseiserne  Cocotte von Staub für den Weihnachstbraten ausprobierte, war ich im ersten Moment einfach nur verblüfft, wie großartig sie funktionierten und wie wunderbar die Bratergebnisse waren,  einige Minuten später dachte ich "Nie wieder Ohne!" meine Familie war mindestens ebenso verblüfft, aber weit eher wegen meiner Freudentänze.        Meine alten Bräter sind längst entsorgt und ich habe so einig Braten in den Cocotten von Staub angebraten, begossen, beziehungsweise begieße lassen und geschmort.  Das eine gußeiserne Cocotte unbedingt auch für alle Vagener und Vegetarier ein großer Gewinn ist, zeige ich euch mit meinem Veggie Jambalaya am Ende dieses Posts. Ich habe schon so einige Jambalayas und andere Südstaaten-Eintöpfe gemacht, so gut wie dieser ist mir noch keiner gelungen und ich würde sie nie wieder in einem anderen Topf/Bräter zubereiten mögen.        Coque au Vin Cocotte von Staub  Genug der Schwärmerei, jetzt kommen die Fakten. Warum nun sind diese Cocotten  so großartig?  Die Cocotten von  Staub bestehen aus innen und außen 2-3 mal emailliertem Gusseisen, welches die Wärme unglaublich gleichmäßig verteilt, gut hält und auch speichert. Alle Bratenstücke werden sehr schnell und gleichmäßig braun, und man benötigt sehr wenig Energie, da die Cocotten wirklich sehr heiß werden. Rouladen, die am Rand eines herkömmlichenBräters eher garkochen, als schnelle Röstaromen entwickeln, gehören für mich für immer der Vergangenheit an. Ebenso das Ansetzen am Boden, denn die Röststoffe lösen sich fantastisch von dem Gußeisen. Was bleibt, ergibt die für Gusseisen so typische Patina, die wiederum die späteren Bratergebnisse  sogar noch verbessert.  Cocotte von StaubDer Hammer sind die putzigen Noppen im Topfdeckel. Was wie eine optische Spielerei aussieht, hat eine verblüffende Wirkung. Die Tropfenstruktur an der sich die Kondensflüssigkeit sammelt, befeuchtet nämlich während des ganzen Schmorprozesses kontinuierlich das Gargut. Bratenstücke trocknen so nicht aus, müssen nicht ständig begossen werden und Gemüse bleiben wunderbar saftig. Durch diese Noppen erhält man 10% mehr Feuchtigkeit als in Konkurrenzprodukten und das Brat und Schmorgut kann wunderbar allein vor sich hin brutzeln. mein Braten war wirklich wunderbar saftig und das Jambalaja herrlich frisch.  And last but not least, als Designerin brauche ich immer schöne Dinge um mich. Ich liebe die Optik, die Farben und Formen der Cocotten. Die Emaillierung sieht  traumhaft aus, wertig, matt oder glänzend, einfach schön.  Nicht nicht nur die Farben sind wunderbar, auch die riesige Auswahl an Größen ist klasse.   Und wenn Ihr Euch eine Cocotte anschafft:  Nehmt eine große. Ich war im ersten Moment etwas erschrocken, als ich die erste große Cocotte in meiner kleinen Küche sah, freue mich aber jedes einzelne Mal darüber, von den darin zubereiteten Köstlichkeiten eine schöne Menge auf dem Herd zu haben.  Cocotte von Staub Dies ist die wunderschöne Coq au Vin Cocotte von Staub        Denn: Schmorgerichte schmecken am 2. und auch 3. Tag ja doppelt so gut. Wäre doch schade, wenn alles am ersten Tag schon verdrückt wäre, oder?  Veggie Jambalaya in der Cocotte von Staub  Die Cocotten sind selbstverständlich für alle Herdarten geeignet, absolut Pflegeleicht und wandern eben, wie alle Schmortöpfe von der Herdplatte direkt in den Backofen, wenn gewünscht. Durch die geleichmäßige Verteilung der Hitze ist mein Weihnachtsbraten übrigens eine halbe Stunde eher fertig geworden, als gedacht Das spart nicht nur Zeit sondern auch schön Energie. Dadurch dass emailliertes Eisen  die Temperatur so gut speichert, bleiben die Speisen am Tisch unglaublich lange warn. Dass die Cocotte auch wenn man Gäste hat mitten auf den Tisch kommt, ist ja klar, nech?  Mein Fazit: Ein wunderschönes High End Produkt, welches kein Schnäppchen ist aber jeden Cent wert.  End eine Anschaffung fürd Leben über die man sich immer wieder freuen kann!  Ich erwähnte schon, dass mir noch nie ein Jambalaya so gut gelungenist? Die Südstaateneintöpfe sind unsprünglich für gusseiseres Küchengeschirr gemacht und fühlen sich in dünnen Töpfen und Brätern einfach nicht wohl. Der größte Vorteil inden Cocotten für die Eintöpfe: Die Gemüse können scharf angebraten werden, ohne dass sie am Topfboden festkleben, schmoren dann gemütlich mit Deckel vor sich hin und werden automatisch begossen.  Veggie Jambalaja  Die Zubereitung entspricht einem typischen Cajun Jambalaja. Im Unterschied zum Creole Style Jambalaja werden die Zutaten nur in Brühe gegart, während in der Creolischen Küche Tomaten oder Tomatensauce hinzugefügt wird.  Veggie Jambalaya in der Cocotte von Staub      Warum ich als gerne Fisch- und Fleischesser diesmal eine vegetarische Version der Jambalaja mache ist schnell erklärt: Ich habe sie zum einen bereits gebloggt: Cajun Jambalaya, und möchte zum anderen einfach wissen, ob es ohne Fisch und Fleisch funktioniert. "Jaaaa, natürlich geht das" werden jetzt die Vegetarier/Veganer sagen, "alles kann man vegetarisch zubereiten!".  Kann man eben nicht! Ein typisches Jambalaya ist ohne die pikante, geräucherte Wurst nicht denkbar. Sie ist essentiell geschmacksgebend und würzt sogar ein Seafood Jambalaya entscheidend.  Ohne schmeckt das Gericht nicht typisch und fad. Ein typisches, gut gemachtes Seafood-, Meat- oder am besten "Alles" Jambalaja schmeckt unglaublich würzig, kräftig und deftig-pikant.  Ich habe also eine Alternative gesucht, überlegt und gefunden.  Der Geschmack war unglaublich echt : Pimentón de la Vera ist die Lösung, das berühmte geräucherte Paprikagewürz hat meine ganze Familie verblüfft, obwohl erst doll über die fehlende Wurst gemeckert wurde.     Die Aubergine, Pilze und Bohnen sind nicht typisch für ein Jambalaja. Da es aber nicht nur von einer Fülle von Aromen sondern auch von den unterschiedlichen Konsistenzen, dem Mundgefühl lebt, habe ich statt des Fleisches diese Zutaten beigefügt.        Veggie Jambalaya in der Cocotte von Staub   Und so einfach geht's:  Zutaten  9 Stangen Staudensellerie  3 grüne und rote Paprika  3 mittelgroße Zwiebeln  1 El Zucker  1 Aubergine  150 g Champignons  2 knoblauchzehen  210 g Reis  600-800 ml Gemüsebrühe  150 g Dicke Bohnen (Glas)  3 Stangen Frühlingszwiebeln  2 Lorbeerblätter  1 Gehäufter Tl Cajun Spices  1 Gehäufter Tl Pimentón de la Vera, ersatzweise anderes geräuchertes Paprikapulver  Pfeffer/Salz  Öl        Veggie Jambalaya       Zubereitung       Die kleingeschnittenen Zwiebeln und den Sellerie mit etwas Zucker im  hellbraun braten.     Die kleingeschnittene Paprika hinzu geben und ebenfalls 5-10 Minuten Farbe annehmen lassen.     Gehackten Knoblauch, die Cajun Spice Mischung, Paprikapulver, den Reis,  und Lorbeer hinzugeben.     Die Brühe aufgießen und alles etwa 25 Minuten leicht köcheln lassen. Ab und zu umrühren und eventuell Wasser nachgießen.      In der Zwischenzeit die Aubergine und die Pilze grob schneiden und separat goldbraun braten.     Wenn der Reis fast gar ist, die Bohnen, Aubergine und Pilze dazu geben. Weitere 5 Minuten köcheln, bis der Reis gar ist.      In Ringe geschnittene Frühlingszwiebeln untermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.  Veggie Jambalaya in der Cocotte von Staub     Von diesem Jambalaya kann man eine sehr große Menge zubereiten, es lässt sich gut aufwärmen und gewinnt immer mehr an Geschmack. Jambalaja am 2. Tag ist die Krönung, leider ist es fast immer vorher weg!  Die verwendeten Kochgeräte wurden mir unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Dieser Beitrag ist in Kooperation mit www.zwilling.com  und www.staub.frhttp://www.staub.fr/  entstanden



Wer möchte, schickt mir sein liebstes, neues Vanillerezept, welches ich dann bei einem Roundup vorstelle und nimmt gleichzeitig an der Verlosung statt. Teilnahmebedingungen lest ihr im Verlosungsbeitrag


http://s-kueche.blogspot.de/2015/03/vanilla-shop-gewinnspiel.html
Der Inhalt dieser Kiste ist so reichlich und von hervorragender Qualität, dass ich sie ungern hergebe ;-)



Im Vanille Shop erhaltet Ihr Bourbon und Tahiti Vanille Produkte bester Qualität: Als Vanilleschoten, Vanille Pulver, Vanille Extrakt  und mehr. Meine neue Entdeckung ist der köstliche Vanillepfeffer. Die Produkte sind wirklich Klasse, von der Qualität und preislich (wesentlich günstiger) überhaupt nicht mit gewöhnlicher Supermarktvanille zu vergleichen.




Wusstet Ihr, dass es etwa 110 Vanillesorten gibt? Davon werden nur drei Sorten kommerziell angebaut und zwei in der Küche verwendet. Am bekanntesten und weltweit begehrt ist die echte  Madagaskar oder Bourbon Vanille, die nur in Madagaskar, La Réunion und den Komoren angebaut wird und mehr als 80-90% der Welternte ausmacht.
Die Tahitivanille, mit ihrem blumigen, betörendem Duft, wofür das enthaltenen Heliotropin verantwortlich ist, wurde früher hauptsächlich in der Parfümindustrie verwendet. Inzwischen ist diese exklusive kostbarste und Vanille in der Sternegastronomie angekommen. In den Gewinnerpaketen ist sie übrigens auch enthalten.
Die dritte Sorte, die rote Vanille lässt sich nur industriell verarbeiten, das sie sehr schwer auszukratzen ist.



Vanilleeis und Vanillepudding kennt jedes Kind, dass man Vanille aber auch hervorragend in pikanten Gerichten verwenden kann, weiß natürlich nicht nur der kräftige, rothaarige Koch aus Bayern.
Lest dazu auch meinen ersten Vanille-Post.


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 Eine sehr leichte, frische Suppe mit einem Hauch Vanille habe ich jetzt für Euch.

 

 Süßkartoffel-Möhren-Vanillesüppchen

 

Aus dieser Suppe könnt ihr auch eine reine Möhren oder reine Süßkartoffelsuppe machen, je nachdem was ihr gerade gut bekommen könnt. Ihr könnt sie wie ich ganz pürieren, oder nur teilweise und ein paar Gemüse als Einlage beiseitelegen, ganz wie ihr mögt. Ebenfalls bestimmt ihr, wie dick/cremig Eure Suppe sein soll, ich mag es gern sehr dick. Ihr könnt aber gern mehr Brühe oder mehr Milch verwenden und dann einfach ein wenig nachwürzen. Die Suppe ist frühlingsleicht und kalorienarm.



Zutaten

1 große oder 2 mittlere Süßkartoffeln
3 große Möhren
1 kleine Zwiebel
1 El Butter
1 Knoblauchzehe
1/3 Vanilleschote
500 ml Gemüsebrühe
300 ml Milch
50 g Frischkäse
Pfeffer/Salz

1 El Butter
1 Handvoll Cashewkerne
Saltflakes




Zubereitung

  1. Die geputzten Gemüse grob in Stücke schneiden und in der Butter goldbraun anrösten. 
  2. Knoblauch einige Sekunden mitdünsten, alles mit Gemüsebrühe aufgießen und die Gemüse sehr weich kochen.
  3. Die Milch und den Frischkäse hinzufügen und alles mit dem Stabmixer oder im großen Blender pürieren. 
  4. Die Vanille ausktatzen, mit den Schoten zur Creme geben und so einige Stunden, oder über Nacht ziehen lassen. 
  5. Schote entfernen, die Creme mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  6. Die Cashews in der Butter goldbraun anrösten und  mit grobem Salz bestreuen.
Die Suppe heiß mit den frisch gerösteten Nüssen anrichten und die Suppe mit dem schönen  Vanillearoma genießen.



Kommentare:

  1. Ich bezweifle ja, dass Süßkartoffeln, Butter und Frischkäse eine kalorienarme Suppe ergeben.

    Aber zum Glück ist mir sowas egal und die Suppe wird auf jeden Fall nachgekocht :)

    Ich mag Vanille so gerne... Danke für dieses interessante Thema.

    Grüße, Tina

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    1. Liebe Tina,
      da es pro Person weniger als je 10 Gramm Butter und 10 Gramm Frischkäse wären, finde ich die Suppe wirklich nicht kalorienreich. Der Rest besteht aus Gemüse, Wasser und Milch. Die Cashewkerne kann man selbstverständlich weglassen aber sie sind andererseits auch sehr gesund.
      Herzliche Grüße,
      Simone

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  2. ich habe noch nie mit den Süsskartoffeln gekocht, aber Kartoffelsuppe mag ich,also denke ich dass die mir schmecken würde
    Monika Dalmatiner Prinz
    dalmatiner@gmx.at

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  3. ich habe noch nie mit den Süsskartoffeln gekocht, aber Kartoffelsuppe mag ich,also denke ich dass die mir schmecken würde
    Monika Dalmatiner Prinz
    dalmatiner@gmx.at

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