Donnerstag, 23. April 2015

Raw Energy Bar - Roher Energieriegel


Endlich sind mir meine rohen Energy Bars gelungen. Das hat etwa sechs Versuche gekostet und kann bestimmt noch variiert, optimiert oder verändert werden, im Moment bin ich aber sehr zufrieden, weil Konsistenz, Biss und Geschmack einfach Top sind.
Nach meinem Geschmack selbstverständlich, jeder hat da ja andere Vorlieben.




Für mich sollten sie perfekt in Form bleiben, einen knackigen, leicht crunchigen Biss haben und auf keinen Fall krümelig werden, aber auch nicht zu fettig. Aus reinem Dattel und Cashewmus kann man zwar prima Riegel herstellen, aber der Fettgehalt ist mir too much und geschmacklich überzeugen müssen sie natürlich auch.




 Die klasse Mini Europaletten könnt ihr übrigens hier bekommen: Mini Holzpaletten


Meine Raw Bars mussten also an meine Vorlieben angepasst werden und sollten folgendes nicht enthalten:

  • Kokos, denn ich mag es in keinster Form, obwohl Kokosöl der Bringer für die perfekte Form gewesen wäre.
  • Zucker, ich habe ihn mir recht gut abgewöhnt und möchte ihn außer in Kuchen und Desserts möglichst nicht essen. Ich habe hier nur etwas Ahornsirup verwendet und auf den könnte man ebenfalls verzichten.
  • Zusätzliches Fett brauchen Energieriegel auf keinen Fall. Wenn ich schon irgendwo "gehärtetes Pflanzenfett" lese, bekomme ich einen zuviel. Wie unnötig ist den bitte dieses meist aus Palmöl gewonnene Fett in Riegeln, die gesund sein sollen? Ich verwende gute ungeröstete Nüsse, die  tolle Eiweißlieferanten sind, viele wichtige Spurenelemente und Vitamine und Ballaststoffe enthalten.
  • Schokolade. Die macht jeden bröseligen Riegel stabil und schmeckt ja nicht schlecht. Im gesunden Energieriegel hat sie bei mir aber nichts zu suchen.
Was ich sehr gern darin haben wollte, weil es mir wunderbar schmeckt, die Kalorien etwas runterschraubt und crunchig ist, ist viel Hafer und ein paar Cornflakes. Die wiederum machen den Riegel wieder trocken und er droht leicht aus der Ballance zu geraten










Für die Raw Bars werden alle festen Zutaten mehr oder weniger stark gemahlen oder im Blender zerkleinert. Ich verwende dafür Meine Brenda.


Brenda the Blender ist mein türkiser Kitchenaid Standmixer.
Nüsse, Mandeln, Datteln und Haferflocken werden in dem rechten Pestobehälter unterschiedlich stark zerkleinert.




Zutaten

170 g Haferflocken, die Hälfte davon (im Blender) kleingemahlen
80 g Nüsse nach Wahl
100 g  Datteln
50 ml abgekochtes Wasser
30 g  getrocknete Aprikosen
50 g Cranberries
1 Tl Zimt
1/4 Tl Salz
1 tl Vanilleextrakt
40 ml Ahornsirup, optional 
50 g Mandelmus
50 g Geriebene Mandeln
einige ganze oder halbierte Nüsse und Cranberrystücke als Deko





Zubereitung

Für jeden Arbeitsschritt verwende ich meinen Blender 
  1. Die Nüsse im Blender sehr kurz unregelnäßig grob zerkleinern, Nüsse entfernen.
  2. Die Hälfte bis 2/3  der Haferflocken fein mahlen, Hafer entfernen.
  3. Die Datteln mit dem Wasser, der Hälfte der Nüsse und Ahornsirup zu einem feuchten Brei mixen
  4. Alle Zutaten in einer ausreichend großen Schüssel mit der Hand gründlich verkneten (Gummihandschuh für alle, denen danach ist) Warum mit der Hand? Weil es unglaublich effizient ist, schnell und gründlich klappt.
  5. Eine Form (meine ist 18,5 cm x 21 cm) mit Backpapier auslegen und die Masse gleichmäßig festdrücken. Die aufgesparten Dekonüsse und Beeren  jetzt oben drüber streuen Ich lege anschließend Backpapier auf, bzw. klappe meine Backpapierenden um und drücke sie  mit einem Spatel gleichmäßig fest. 
  6. Die ganze Geschichte wandert  jetzt für 2 Stunden in den Kühlschtank und wird fest.
  7. Anschließend können sehr schöne Riegel geschnitten werden. 
Ich bewahre die Riegel in einer verschlossenen Dose auf. Da sie spätestens nach 2 Wochen aufgegessen sind (wenn sie mal so lange halten), kann ich keine genaueren Angaben zur Haltbarkeit machen. Da abgekochtes Wasser verwendet wird und keine frischen Bestandteile in den Riegeln sind, denke ich, dass sie eine ganze weile haltbar sind, vorausgesetzt man bewahrt sie kühl und verschlossen auf.

Macht es euch kernig und gesund,

Simone

Kommentare:

  1. Die Riegel sehen klasse aus, die kommen unbedingt auf die leider viel zu lange Nachmachliste.

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    1. Wenn man alles einmal angemixt und püriert hat, ist die Arbeit ja schon getan. Es lohnt sich und man hat etwas Mega-Gesundes fabriziert.

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  2. Die Riegel sehen echt sehr lecker aus! Ich finde es klasse, dass in dem Rezept kein Kokos drin ist, denn das mag ich auch überhaupt gar nicht, aber in den meisten Energie- oder Müsliriegel-Rezepten ist das ja drin. Ich gehe mal davon aus, dass du ungezuckerte Cranberries verwendest?

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    1. Wenn es mir mal gelingt, welche ohne Zucker zu bekommen, unbedingt. Leider sind sie auch in Hamburgs drölfzig Läden schwer zu ergattern.

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  3. also das muss ich auch mal versuchen die sehen mega lecker aus.
    GLG Diana

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    1. Unbedingt liebe Diana. Sie gehen recht fix und man hat nen Haufen gesunder Energie in der Hand.

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  4. Engery Bars sieht man auch immer öfter in der Food-Blogger Szene. Ich glaube es wird langsam Zeit, die mal auszuprobieren. Dein Rezept mit den Cranberries und Aprikosen klingt schon mal vielversprechend :)
    Liebe Grüße,
    Julia
    Dandelion

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    1. Ja, unbedingt und berichte, wie sie dir gefallen haben.

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  5. Oh ich liebe solche Energieriegel...So lecker. Selber gemacht habe ich bisher "nur" EnergieBalls, wobei das ja recht ähnlich ist;)
    Liebe Grüsse,
    Krisi

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    1. Ähnlich aber nicht so feucht, damit sie gut in Form bleiben. Aber bestimmt ebenso lecker.

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  6. Wird nachgemacht (auch 1 Jahr später noch ;-))! Nur eine Frage: wie viele Cornflakes kommen denn rein?
    Grüße S.

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