Samstag, 20. Juni 2015

Mit Schorle von "HAND-zu-HAND" ins Alte Land - Apfelschorle-Holunderblüten Gelee

Werbung für ein tolles Produkt - für ein unterstützenswertes Projekt - Bericht über ein Blogevent der anderen Art und ein Rezept, welches ganz viel damit zu tun hat.


Blogger-Events gibt es viele, manche sind sehr schön, andere äußerst informativ, oder auch mal keins von beidem. Am liebsten sind mir narürlich die, wo beides zusammen kommt.

Die Macher des jungen Unternehmens HAND-zu-HAND produzieren Schorlen der besonderen Art und haben uns zu einem Event eingeladen, wie ich es bislang noch nicht erlebt habe. Ich durfte zwar schon mehrmals fliegen, diesmal ging es aber 25 km per Fahrrad über die Elbe durchs Alte Land, Deutschlands größtem Obstanbaugebiet wo wir den Demeter Obsthof Augustin besuchten, was ganz besondere Freude gemacht hat.

Warum ich nun so gern über dieses Unternehmen schreibe, hat nichts damit zu tun, dass ich zu dem Event eingeladen wurde. Über Events kann man schreiben, wenn es für die Leser einen Mehrwert ergibt oder einem etwas besonders am Herzen liegt, oder man kann es einfach lassen, wenn keins von beidem der Fall ist.

Was mir hier sehr am Herzen liegt, ist die Idee, die hinter diesem Projekt steht, die wirklich etwas besonderes ist, darum schreibe ich herzlich gern darüber. So ganz nebenbei schmecken die Schorlen auch noch hervorragend. Schön fruchtig und keinesfalls zu süß. Die bislang 3 Sorten gefallen mir außerordentlich gut.

Picknick zwischen Birnenbäumen  - Ist das nicht schön?




Folgendes macht diese Schorlen, deren Erwerb und Genuss aus:


  • Es wird heimisches Bio-Obst verwendet, welches quasi vor der Haustür wächst. Es stammt von ausgesuchten Obst-Höfen aus dem wunderschönen Alten Land. 
  • Die Schorlen, werden aus 100% kaltgepresstem Direktsaft gemacht, ohne Zuckerzusatz, Zitronensäure und andere Zusatzstoffe und sind vegan.
  • Engagement in sozialen Projekten, wie Urban Gardening mit Kindern aus sozialen Brennpunkten, sowie kostenloses Kochen und Backen für die Kinder mit Äpfeln und regionalen Lebensmitteln so wie Ausflüge in die Umgebung, z.B. zur Apfelernte oder Segeln. Wer die Schorle erwirbt, spendet gleichzeitig für die Umsetzung dieser Projekte.
  • Last but not least: Die Schorlen schmecken einfach richtig gut, besonders die mit Äpfeln und Johannesbeeren!


Bei unserem Ausflug ins Alte Land durften wir den Demeter Obsthof Augustin besuchen, wo wir zur schönsten Apfelblütenzeit dem sehr sympathischen Dierk Augustin trafen, der so begeistert über seine Arbeit und die Ernteerfolge seines nachhaltigen Obsthofes erzählte. Es war mir eine große Freude Herrn und Frau Augustin kennen lernen zu dürfen, die uns jede erdenkliche Frage beantworteten und mich sofort mit ihrer Begeisterung angesteckt haben.


Buy local - Kauft regional, ist, das was ich lebe und für ganz unbedingt unterstützenswert halte. Saisonal ernähre ich mich ohnehin, wenn die guten Sachen dann auch noch direkt vor der Haustür wachsen und sie auch noch von hervorragender Bioqualität sind, gibt es für mich überhaupt keinen Grund zu einem x-beliebigen Produkt unbekannter Herkunft zu greifen. 
Diese Schorlen, die es bislang in den Geschmacksrichtungen Apfel - Apfel-Rhabarber und Apfel-Johannisbeere gibt, schmecken so gut, dass ich gleich einige Kisten für die Schule, für die ich koche und mich engagiere, bestellt habe. Zur Zeit gibt es sie in Norddeutschland, Sylt und wohl bald auch in Berlin, das Liefergebiet schnellstmöglich ausgeweitet werden.


So lief unser Event ab.

Es startete mit einem wunderbar üppigen Frühstück an einem der besten Orte bei gutem Wetter: Der Strandperle direkt an der Elbe, die wir kurz nach dem Frühstück mit der Fähre überquerten. Unten rechts: Frank und Saskia von HAND-zu-HAND - Frank erzählt, gern und begeistert von den Projekten.


15 Fahrradkilometer bei steifer Brise später sind wir angekommen und schauen in die 7 Kilometer langen Reihen von blühenden Apfelbäumen. Im Alten Land ist es immer schön, im späten Frühling aber sieht es umwerfend aus. Wer in den Nähe oder in Norddeutschland wohnt, sollte es sich unbedingt einmal anschauen. Im Frühling zur Blüte und ganz besonders ab Spätsommer zur Ernte ist es immer einen Abstecher wert. Nicht nur wegen der einzigartigen Häuser und den endlosen Obstbaumreihen, hier liegt auch Hofladen an Hofladen - kilometerweit.




Vor dem Picknick unter den blühenden Bürgermeister Birnen erzählte Dierk Augustin uns Wissenswertes rund um den nachhaltig bewirtschafteten Obsthof. Genaueres könnt ihr hier lesen, oder euch selbst in Jork vor Ort informieren. 

Am Ende des Events, nachdem man noch mal kurz die Treppen von Blankeneses Treppenviertel hochgesprungen ist, war man erschöpft aber glücklich. Gute Kondition war jedenfalls nicht das Schlechteste.

Vielen Dank an Saskia und Frank von HAND-zu-HAND für die Ausrichtung des Events, den schönen Tag und die tolle Idee! Hoffentlich sehen wir uns spätestens im Herbst zur Apfelernte wieder.


Selbstverständlich gibt es auch diesmal wieder ein Rezept.
Gibt es eigentlich Rezepte mit Apfelschorle? Gibt es! Aus diversen Ideen habe ich mir mein persönliches zusammengearbeitet.

Ein herrliches Gelee aus Apfelschorle, Holundersirup und im Gelee eingefangenen Holunderblüten.



Apfelschorle-Holunderblüten Gelee


Reicht für 1 Marmeladenglas

Wird mehr benötigt, die Zutaten einfach verdoppeln

Zutaten

280 ml Apfelschorle
50 ml Holundersirup
120 g Zucker
5 g Apfelpektin
2 Tl Zitronensaft
abgezupfte Blüten von etwa 4 Holunderdolden




Zubereitung

  1. Pektin mit dem Zucker mischen, mit dem Sirup in einem Topf sehr gut verrühren und mit Apfelschorle aufgießen.
  2. Einige Minuten sprudelnd aufkochen, anschließend eine Gelierprobe machen (etwas Gelee auf einer Untertasse in den Kühlschrank geben) sollte das Gelee nicht fest genug sein, noch etwas weiter köcheln lassen. 
  3. Das fertige Gelee heiß in ein sauberes Glas füllen und saubere aber nicht ausgeschüttelte (Blütenstaub sollte dranbleiben) Blüten in das Glas geben. Etwas umrühren und das Glas rasch verschließen und für 5 Minuten auf den Kopf stellen. Das Glas bis zum völligen Gelieren ab und zu umdrehen und wenden, damit sich die Blüten gleichmäßig verteilen.




Macht es euch schön und genießt den beginnenden Sommer,

Simone




Kommentare:

  1. Fangen die Blüten nicht an schlecht zu werden ? Sie wurden ja nicht gekocht/sterilisiert.

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    1. Liebe Sivie,
      die Blüten sind ja vollständig von dem Gelee umhüllt und dürften eine Weile haltbar sein. Wir essen das Gelee innerhalb von 2 Wochen auf, daher kann ich leider keine Angaben darüber hinaus machen. Fülle es doch in kleine Gläser und probiere es einfach aus.
      Herzliche Grüße,
      Simone

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  2. ich mache auch im Winter aus getrockneten (im Frühjahr gesammelten) Holunderblüten Gellee. Es ist noch nie etwas kaputtgegangen... ;)
    Gruß orchipit

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