Dienstag, 18. August 2015

Frühstücks-Ideen Sommer VI

10.08. bis  16.08.



Es gibt diese Woche die ersten Pflaumen, Blaubeeren und Pfirsiche auf dem Teller und in der Schüssel, ich suche aber wie jedes Jahr nach einer plausiblen Erklärung dafür, warum es in Deutschland so schwierig ist, gute Pfirsiche zu erstehen. Ich weiß, dass sie druckempfindlich sind und auch, dass es immer einfacher und kostengünstiger ist, unreife Früchte auf den Markt zu werfen. Warum man trotzdem fast alles auch in hervorragender Qualität bekommt, nur schön reife und sehr saftige Pfirsiche aber fast nie (mit denen aus dem Supermarkt kann man Scheiben einwerfen) muss  noch geklärt werden. Vielleicht wissen auch viele gar nicht mehr wie Pfirsiche schmecken können. Wer sie in Italien oder der Türkei beispielsweise nascht, ist jedoch im siebten Pfirsichhimmel.






Ich starte mit Aprikosen, die kann man immerhin mit Chance in reif und saftig bekommen. Hier sind sie auf Griechischem Joghurt mit Blaubeeren, Pistazien und Bio Amaranth, gepufft. Etwas Blaubeerkompott ist diese Woche häufig im Spiel, dafür einfach die Beeren mit etwas Wasser und Zucker weich kochen und in ein Gläschen abfüllen. Die Beeren schmecken so viel aromatischer als die Frischen, die leider auch häufig fade sind. Beides zusammen ist eine schnelle, gute Mischung.





Pfirsichdurscheinander aus Resten von pochierten Pfirsichen, die ich für einen Eisbeitrag bereitet habe. Pfirsiche in Vanillezuckersirup geköchelt werden wunderbar weich und einfach herrlich. Empfielt sich nicht nur für Peche Melba, das Rezept war es nämlich, für das ich die Pfirsiche benötigte, das wird demnächst gepostet, sondern für alle harten, unreifen Pfirsiche, die dringend noch etwas Wums brauchen.
Dafür etwa 1L Wasser zum Kochen bringen, 4 Pfirsiche, halbiert mit Vanilleschote und Zuckersaft etwa 8-12 Minuten darin simmern lassen, bis die Pfirsiche weich sind. Eine Woche halten sie sich locker, auch wenn sie nicht fachgerecht eingekocht sind.
Hier habe ich sie mit Joghurt und einer Pflaume, die unbedingt gegessen werden musste genossen. 




Nocheinmal Blaubeeren mit Kompott, Joghurt und ganz knackigen Bio Hanfsamen. Dazu noch ein megaleckerer Karamellswirl aus selbstgemachtem Karamell oder Caramel von Bonne Maman. Die Malvenblüten sind selbstverständlich auch essbar, kennt man ja vom Malventee.




Dies war ein Experiment für eine neue Kombi, die ungewöhnlich aber sehr lecker ist: Ananas Basilikum. Ich habe es neulich als Eis gegessen und es war einfach großartig. 
Ananas-Basilikum Joghurt - 2 Handvoll Ananas, einige Blätter und 'ne Tasse Joghurt -  auf Haferflocken gegossen. Bleibt dies eine Stunde stehen, wird es zu einem dickflüssigen Brei. Obenauf kommt ewas Chia Topping  Mango-Lucuma





Habt ihr schon mal Baked Oatmeal gegessen? Das sind gebackene Haferflochen, quasi Porridge als Auflauf in der Absolut-Lecker-Version. Gebloggt habe ich sie bereits hier in einer ganz köstlichen Beerenversion: Baked Oatmeal




Heute gibt es eine ganz fixe Variante, aus Overnight Oats. Man bereitet es am Vorabend und schaltet am Morgen nur noch den Ofen an. Und das geht so:

Hafer und Nüsse nach Wahl mit Milch verrühren und in einer Auflaufform abgedeckt in den Kühlschrank geben. Wer möchte legt noch eine Banane unter die Hafermischung. Am nächsten Morgen wird der Ofen vorgeheizt, dann kommen schnell Pfirsiche oder andere Früchte obenauf. Fix noch alles mit etwas Butter und Zucker oder Honig besprenkeln und 20 Minuten bei 180 Grad backen.


Macht es euch sommerlich und genießt den verregneten Sommer trotzdem,

Simone


1 Kommentar:

  1. Sehr schöne Sachen hast du da wieder gezaubert. Und es sieht wie immer total dekorativ aus. Die letzte Variante find ich hammermäßig. Baked Overnight Oats klingt voll und ganz danach, als könnte es mein neuer Favorit werden :) Dankeschön dafür!
    Jenny

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