Montag, 28. September 2015

Die Preisverleihung des AMA Foodblog Awards und mein Gewinnergericht: Veganer Braten mit ofengeröstetem Ketchup und Safran-Fenchel

Am Freitag Abend wurde der AMA Foodblog Award in der Nähe von Wien verliehen und ich war dabei. 
Welch ein Fest - welch eine Aufregung - welche Freude!




Seit vier Jahren wird dieser Award in immer wieder unterschiedlichen Kategorien verliehen und erhält jedes Jahr mehr Einreichungen. Diesmal waren es über 800, längst nicht nur aus Österreich sondern aus vielen europäischen Ländern. In meinem ersten Jahr als Blogger 2013 nahm ich in der Rubrik Newcomer teil, und schaffte es immerhin in die Shortlist. 

Dieses Jahr war es nun soweit und es ist eine große Freude und Ehre für mich, einen der sechs Awards 2015 gewonnen zu haben. 
Was diesen Foodblog Award so besonders macht, ist dass die Initiatoren und die Jury ganz besonderen Wert auf den Umgang mit guten Produkten und Lebensmitteln legen, sowie auf die handwerkliche Umsetzung der aus sorgfältig ausgewählten Zutaten entstandenen Gerichte und Backwerke. 

Hingabe, Wissen und Liebe zum Produkt liegt den Veranstaltern ganz besonders am Herzen und das macht den Preis für mich doppelt wertvoll!


Dass gutes Essen aus sorgfältig ausgesuchten Produkten beim AMA im Vordergrung steht, spiegelt sich auch jeweils in den Kategorien wieder:


Hausgemacht - Regional -  Backen - Vegan - Foodblog des Jahres - sind die Kategorien 2015



Gefeiert wurde übrigens in der Stadtflucht Bergmühle



Die Jury war der Meinung, das sind die Besten:


Kategorie Hausgemacht - ganz wunderbar - es wurde gebacken, gewurstet, gebraut und gemixt.  
                                             Lebensmittel von Grund auf selbst herzustellen, ist erfreulicherweise 
                                             wieder sehr im Kommen und wurde hiermit ganz wunderbar belohnt! 

Gewonnen hat Besserbissen mit einem unglaublichen, komplett hausgemachten Hotdog. Ganz verdient gewonnen, möchte ich mal sagen. Es waren nicht nur die Brötchen und die Würste selbstgemacht sondern wirklich alles, bis hin zu dem  verwendeten Paprikapulver. Chapeau!

Kategorie Regional und Backen  - Hier gab es nur eine Gewinnerin.

Iris the Vegan Architect hat unglaubliche zwei 1. Preise gewonnen. Hey, einmal gewinnen ist schon so toll - gleich zweimal ist wirklich fantastisch!

Foodblog des Jahres - Der Hauptpreis selbstverständlich, Wir haben schließlich nur in einer Rubrik
                                      gewonnen aber hier ein ganzes Blogkonzept und die beiden, die dahinter
                                      stehen.
Anna und Esa bloggen auf Eingebrockt und ausgelöffelt einfach ganz wunderbar! Und ganz wunderbar einfach.  So sympathisch und gut -  ich bin begeistert!

Kategorie Vegan - Huch! Das bin ja ich! Ich konnte es erst nicht glauben und freue mich so
                                unbändig. Ganz besonders, weil ich in dieser Kategorie gewonnen habe. 

"Ja wieso eigentlich? Die ist doch gar nicht vegan. Die postet doch immer Hamburger und Braten und überhaupt!"

Ja, ich bekomme leuchtende Augen bei einem guten Stück Fleisch. Das muss aber dann auch wirklich besonders gut sein. Das esse ich aber tatsächlich sehr selten. und damit ich erstens zwischendrin nicht verhungere und weil es davon mal abgesehen auch noch so viele andere fantastische Speisen, Backwerke und Gerichte gibt, esse ich die anderen Tage vegetarisch und auch vegan. 
Vegane Gerichte gefallen mir dann besonders gut, wenn sie aus Produkten hergestellt werden, die man isst, weil sie in dieser oder jenen Kombination besonders gut schmecken. So wie das Alio nach dem Olio ruft und die Spaghetti nach der Tomatensauce, Gerichte die -  Katharina Seiser lässt grüßen - eben immer schon vegan waren oder jetzt neu kombiniert werden. Gerichte, die man vegan isst, weil sie eben genau so großartig schmecken.
Was ich ganz fürchterlich finde sind vegane Ersatzprodukte, die gibt es bei mir nicht. Veganer Käse, Parmesan aus Hefeflocken oder ähnliches, kommen mir nicht über die Schwelle - entweder verlangt das Gericht den Parmesan, dann bekommt es ihn oder es entsteht eben eins, bei dem er überhaupt nicht notwendig ist.

Wie mein Gericht, welches mich zum AMA Foodblog Award geführt hat:



Es gab noch ein weiteres persönliches Highlight: Einige Gewinnergerichte waren Gänge des Menüs, welches auf der Feier der Preisverleihung serviert wurde - es gab meinen Braten - wie aufregend!


Ich erinnere mich noch gut daran, dass ich eines schönen Sonntags den halben Tag bei 30 Grad Hamburg-Schwüle in der Küche gestanden habe, um dieses Gericht, welches das Hauptgericht für ein italienisches Menü für ein Blogevent von Zorra und Dorothée war, noch fristgerecht  zu posten. 
Und wie hat  es sich gelohnt!

Nächstes Jahr gibt es wieder einen AMA Foodblog Award und da machen wir doch alle mit, oder?

Ich danke AMA, allen Mitwirkenden, den Damen, die die Shortlist zusammengestellt haben und
der Jury dafür, dass ich dabei sein durfte und gehe mich jetzt nochmal eine Runde freuen!





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