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Montag, 6. Februar 2017

Mini-Veggie-Pizza mit Brokkoli-Boden - Clean Eating mit REWE Bio

Mini-Veggie-Pizza mit Brokkoli-Boden
Werbung für REWE Bio

Ob ich es mir vorstellen könnte, mich eine Weile Clean zu ernähren und darüber zu berichten, wurde ich gefragt.
Und wie ich das kann, sehr gern sogar!
Sich frisch und ohne Zusätze zu ernähren, Lebensmittel so natürlich wie möglich zu essen ist nicht schwer. Oder doch? 
Was ist Clean Eating eigentlich so genau? Wie fühlt es sich für mich an und was verändert sich bei mir überhaupt, wenn ich mich so viel wie möglich an die "Regeln" halte?
Davon berichte ich gern. Ehrlich, und kritisch sowieso. 

Paleo - roh - vegan - glutenfrei - Low Carb, No Carb; eine Mischung aus mehreren gar - Pegan, eine Kreuzung aus vegan und Paleo oder gar paleo-roh-vegan, mein besonderer Liebling - essen mit ohne gar nichts. Kann durchaus auch mal großartig schmecken, aber immer und ewig?
Clean Eating hebt sich da in meinen Augen sehr ab. So werden keine Nahrungsmittelgruppen ausgeschlossen -  Kohlehydrate, Fett, Fleisch, Gemüse, von allem darf etwas dabei sein. Das hört sich für mich doch schon mal gut an!


Mini-Veggie-Pizza mit Brokkoli-Boden


Clean Eating ist eigentlich nichts anderes als eine gesunde Vollwertküche. Ich erinnere mich noch gut an deren Anfänge (ich bin so alt). In den 80ern war das noch eine braune Körnerküche, unsexy und voll mit dicken Körnen im Hauptgericht und überhaupt war überall furchtbar viel Grünkern enthalten, die Brote hart und die Philosophie dahinter, die der "anderen".

Inzwischen ist Vollwert jung, frisch, attraktiv und hat einen amerikanischen Namen: "Clean Eating". Es kommt nicht mehr so schwer daher und ist im Grunde genommen von allem etwas und von nichts zuviel, ehrlich zubereitet, ohne Zusätze, nicht fertig verarbeitet, so naturbelassen wie möglich und ganz frisch auf den Tisch. Klingt doch gut, oder? Und genau deswegen probiere ich mich darin eine Weile aus.


Clean Eating  ist für mich die natürlichste aller Ernährungformen, sofern man denn überhaupt eine braucht und das Kind einen Namen. Klingt "natürlich essen" nicht  vielleicht viel schöner? Und nicht so absolut?
Frische Milchprodukte, Brot aus Vollkorn ohne Zusatzstoffe, so viel Bio wie möglich, all das lebe ich ohnehin schon die meiste Zeit. Ich bereite Smoothies, Energie-Riegel selbst zu, esse täglich ein gesundes Frühstück und trinke recht viel.
Mal gucken ob auch der Rest geht - ohnehin nicht für immer, soviel ist jetzt schon klar.
Der Rest bedeutet für mich: kein Naschen zu Netflix und keine helle Pasta. Hmmm... schwierig!
Eiweiß in tierischer oder pflanzlicher Form mit komplexen Kohlenhydraten zu kombinieren, sollte klappen. Brot mit Quark, Shake mit Hafer - klingt machbar. Sechs Mahlzeiten am Tag - wunderbar. 
Keine Butter? Schwierig, sehr schwierig! Zucker kann ich gut ersetzen oder weglassen. Beim Kochen für mein Low Carb Buch habe ich Reissirup für mich entdeckt, mit ihm ist vieles möglich. 

Dieser tolle Satz wird für die nächste Zeit mein Motto beim Einkaufen: „Can't read it, don't eat it“ Will heißen: Produkte mit langen, unaussprechlichen Zutatenlisten sind tabu. 
Einfach, natürlich und ohne Zusatzstoffe. So oft es geht frisches Bio-Gemüse, und lauter gute, wertvolle Sachen.

So, let´s go for it!Clean Eating ich komme!

Mein Tag sieht dann zum Beispiel so aus:

Frühstück - Beeren - Eiweiß-Shake mit Hafer
Snack - Apfel
Lunch - Bircher Muesli
Snack - Brot Kräuterquark und Bio-Schinken
Snack - Energieriegel
Abends - Mini-Veggie-Pizza mit Brokkoli-Boden

Und für die Pizza bekommt ihr jetzt das Rezept.

Mini-Veggie-Pizza mit Brokkoli-Boden

Mini-Veggie-Pizza mit Brokkoli-Boden


Die Pizza ist Low Carb und kann glutenfrei zubereitet werden. Sie schmeckt mir wahnsinnig gut - und ich bin ein Fan von guter Pizza! Der Boden wird aus Brokkoli mit Parmesan hergestellt und schmeckt mehr nach Parmesan als Brokkoli, tatsächlich nur schwach nach Kohl, wenn überhaupt. 

Statt Tomatensugo habe ich ein Pesto Rosso von REWE-Bio verwendet, was nochmal tüchtig Geschmack auf die Pizza gebracht hat. Bio aus REWE's Obst- und Gemüseabteilung waren ebenfalls der Brokkoli und die Mini-Paprikas

Mini-Veggie-Pizza mit Brokkoli-Boden


4 Mini-Pizzen

Zutaten

Boden

250 g Brokkoli oder Romanesco
40 g Vollkornmehl, kann glutenfrei ersetzt werden z. B. durch Lupinenmehl
40 g Parmesan
1-2 Knoblauchzehen
1 Tl gemahlene Flohsamenschalen (für bessere Bindung)
2 Bio-Eier Gr. L
1/4 Tl Salz

Belag

1 rote Zwiebel
6 Mini-Paprikaschoten
100 g Champignons
1/2 Glas Artischocken ohne Öl
1 Glas REWE Bio Pesto Rosso
100 g Mozzarella
1 Handvoll Pinienkerne oder andere Kerne und Nüsse
Pfeffer/Salz

Blender, Blitzhacker oder Stabmixer, Backpapier, Gummispatel

Zubereitung


  1. Knoblauch schälen, zerteilen, Brokkolistiele schälen, Brokkoli in kleine Stücke teilen.
  2. Brokkoli in dem Küchengerät der Wahl in feinste Stückchen aber nicht breiig hacken, alle anderen Zutaten für den Boden hinzufügen und einige Sekunden gut vermischen. 
  3. Die Brokkolimasse in vier Häufchen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben und mit einem Gummispatel (ersatzweise Esslöffel) zu etwa 12-14 cm großen Kreisen auseinander streichen
  4. Den Backofen auf 200°C Ober/Unterhitze vorheizen.
  5. Zwiebel in feine Ringe schneiden, Paprika waschen, längs in Ringe schneiden und entkernen, Pilze säubern und blättrig schneiden, Artischocken abtropfen lassen und in Stücke teilen.
  6. Pizzaboden vorsichtig mit je 1 El Pesto bestreichen und mit den weiteren Zutaten belegen. 
  7. Pizza etwa 20 Minuten backen oder so lange, bis der Käse geschmolzen ist und der Brokkolirand beginnt leicht zu bräunen.
Morgen geht es weiter mit einem Zwischenstand meines Clean Eatings.  Meine größte Herausforderung, jetzt nach gut einer Woche?  Ich denke bis morgen darüber nach.

Macht es euch frisch und gesund, 

Simone

Dieser Beitrag entstand in knackig-frischer Kooperation mit REWE Bio





Kommentare:

  1. Hi Simone,
    dass Clean Eating der Vollwertküche entspricht, war mir gar nicht bewusst. Liegt vielleicht auch daran, dass ich mich bisher auch noch nicht wirklich damit beschäftigt habe. Dein Motto "Can't read it, don't eat it" finde ich toll. Als Vegetarier liest man zwangsläufig die Inhaltsangaben der Lebensmittel. Zu oft versteckt sich dort etwas, das ein Vegetarier nicht essen mag und das oft auch keinen Sinn in den Lebensmitteln macht. Es kommt nicht selten vor, dass ich mich auch frage, warum unleserlich Chemie verarbeitet wurde, wenn es auch theoretisch ohne klappen würde... Eigentlich traurig, was die Lebensmittelindustrie oft versucht uns anzudrehen. Zum Glück gibt es immer öfter gesündere Alternativen oder man bereitet es gleich selbst zu.
    LG Melli

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    1. Nicht nur als Vegetarier... ich vertrage zB seit etwa einem Jahr keine Laktose mehr und habe sehr schnell feststellen müssen, dass fast überall Milchzucker drin ist, wo einfach keiner drin sein müsste, dürfte, sollte... Es ist unfassbar, was die Industrie uns vorsetzt. Zudem ernähre ich mich auch seit einigen Wochen clean - man muss wirklich schauen, was man kauft, am besten alles selber machen ;-)

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Hallo, ich bin Simone, wie schön, dass Ihr hergefunden habt. S-Küche ist mein Foodblog über frische Ideen, kreative Rezepte und gutes Essen.
Was euch hier erwartet: Selbstentwickelte Rezepte, ganz selten Nachgekochte, die aus dem einen oder anderen Grund auf diesem Blog landen.

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