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Sonntag, 13. August 2017

Granita aus schwarzen Johannisbeeren mit Minz-Basilikum-Zucker

Granita mit schwarzer Johannisbeere

Enthält Werbung für granini.

Liebt ihr schwarze Johannisbeeren auch so sehr? Diese herben kleinen Dinger, die man als Kind beim Streifen durch die Gärten immer nur dann aß, wenn nichts anderes an den Büschen hing, schmecken mir jetzt seit vielen Jahren ganz wunderbar. Das fing schon als Teenie an - ich lernte damals ein Getränk kennen, dass für mich den Hauch der großen weiten Welt hatte: Kir Royal.
Gemacht mit möglichst viel Crème de Cassis war es damals wirklich hot stuff und die Grundsteinlegung für ganz große "Schwarze Johannisbeerliebe".

Die kleinen schwarzen Schönheiten haben nur einen klitzekleinen Nachteil: sie machen sich rar. In Gärten findet man sie beinahe gar nicht mehr und die Saison ist erschreckend kurz, nämlich von Mitte Juli bis Ende August! Man muss da ganz fix aufpassen. Immer wenn man denkt: oh wie schön, es ist Johannisbeerzeit, daran erinnert durch die Roten, die eine viel längere Saison haben, kann die für die Schwarzen schon wieder vorbei sein.
Ich greife daher gern zu fertigem Johannisbeersaft. Er verlängert die Saison ganz hervorragend und weil die schwarze Beere ohnehin eine Herbe ist, schmeckt der Saft auch nicht zu süß.

Granita mit schwarzer Johannisbeere

Granini kürte seine Schwarze Johannisbeere zu „Unsere Frucht des Jahres“ und sie ist wie gemacht für eine Vielzahl erfrischender Sommerdrinks (was nicht heißt, dass man sich den Sommer nicht auch in den Winter holen darf). Alle Granini Produkte sind übrigens 100% vegan und enthalten weder Farb- noch Konservierungsstoffe.

Ich trinke Saft ganz selten pur, mische ihn aber gern als Schorle und genieße wenn es heiß ist, ganz besonders gern Slushies oder Granitas. Beides sind geeiste Drinks, eigentlich eher eine Mischung aus Drink und Eis, quasi sowohl Durstlöscher als auch Dessert.  

Ich zeige heute meine super einfache Schwarze Johannisbeer-Granita, die zuerst gelöffelt und nach einiger Zeit eiskalt geschlürft werden kann. Aus Fruchtsaft zubereitet ist sie ein Kinderspiel und  ist der Saft erst einmal gefroren  in wenigen Minuten im Glas.

Als Variante gibt es heute noch eine Zitronen-Granita also den italienischen Klassiker Granita al Limone, zubereitet aus Zitronensirup. Zitrone und Johannisbeere kann man entweder separat oder als zweifarbigen Drink servieren. Und weil ich ein Faible für kleine Extras habe, gibt es in beiden Drinks noch klitzekleine Sprenkel aus Minz-Basilikum-Zucker. Die kleinen knallgrünen Sprenkel sind aber rein optional und kein Muss für die Erfrischungen, schmecken aber hinreißend.

Granita mit schwarzer Johannisbeere

Zubereiten kann man Granitas auf dreierlei Weise. 

  • Da ist einmal das ganz klassische Vorgehen. Fruchtsaft oder Sirup werden bis zu einer Füllhöhe von maximal 4 cm in eine flache gefrierttaugliche Schale gegossen und in den Tiefkühler gestellt. Alle 30 Minuten zieht man eine Gabel durch die gefrierende Masse und bekommt so eine schöne weichgefrorene Speise. Das dauert etwa 4 Stunden.
  • Mit einer Eismaschine kann man diesen Prozess enorm verkürzen. Dort gefriert der Saft bereits nach 30 Minuten zu einer sorbet-ähnlichen Masse. 
  • Eine weitere Methode, bei der die Masse nicht ganz so fein wird, man zeitlich aber total flexibel ist, ist die in der Küchenmaschine. Man benötigt einen Blitzhacker, guten Blender, oder Thermomix. Fruchtsaft oder Sirup werden in Eiswürfelbereiter gegossen, über Nacht eingefroren und vor dem Verzehr einfach in wenigen Sekunden zerkleinert. Soll die Fruchtmasse auch hier extrafein werden: Eiswürfel crushen, den Eisschnee für 30 Minuten einfrieren und noch einmal crushen. 
Granita mit schwarzer Johannisbeere


Und diese Zutaten benötigt ihr für 6-8 Portionen 

1 Flasche Granini Schwarze Johannisbeere

optional

Granita al Limone
2 Zitronen
140 g Zucker
500 ml Wasser

Minz-Basilikum-Zucker
5 g Pfefferminzblätter
5 g Basilikumblätter
50 g Zucker

Granita mit schwarzer Johannisbeere
Wahlweise nach Methode 1 und 2 wie oben beschrieben vorgehen oder so für Methode 3:

700 ml Saft in mehrere Eiswürfelformen gießen und über Nacht einfrieren, die angebrochene Flasche in den Kühlschrank stellen.
Vor dem Servieren den eiskalten Saft mit Frucht-Eiswürfeln in eine Küchenmaschine mit Power geben und zu einer dickflüssigen kristallinen Masse crushen. Für eine besonders feine Konsistenz, den Eisschnee 30 Minuten kühlen und anschließend erneut crushen.
Granita al Limone
Zitronen auspressen. Wasser mit Zucker einige Minuten köcheln, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat. Sirup abkühlen lassen und anschließend den Zitronensaft einrühren. 

Wahlweise nach Methode 1 und 2 wie oben beschrieben vorgehen oder so für Methode 3:
Die 2/3 des Sirups wieder in Eiswürfelformen gießen und den Rest kühl stellen. 
Vor dem Servieren den eiskalten Saft mit Frucht-Eiswürfeln in eine Küchenmaschine mit Power geben und zu einer dickflüssigen, kristallinen Masse crushen. Für eine besonders feine Konsistenz, den Eisschnee wie oben 30 Minuten kühlen und anschließend erneut crushen.

Minz-Basilikum-Zucker
Blätter mit Zucker in einen Blitzhacker geben und zu knallgrünem Zucker zerkleinern. Der Zucker kann anschließend getrocknet und für weitere Drinks aufbewahrt werden. 

Granita mit schwarzer Johannisbeere

Die Granitas einzeln oder zusammen in Gläser schichten und mit Löffeln und Trinkhalmen servieren. 
Die fertig gecrushte, eisige Fruchtmasse kann man übrigens in den Tiefkühler stellen und als 2 Runde einschenken, wenn man nicht sofort alles verbraucht.


Macht es euch erfrischend fruchtig und genießt den Sommer, 

Simone


Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit granini.



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Hier schreibe ich über Kochen, Reisen und Genießen, teile mit euch frische Ideen, kreative Rezepte und meine Leidenschaft für gutes Essen.

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