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Gastpost: Jette bringt goldenen Kuchen

Ich bekomme heute Besuch von Jette aus LanisLeckerEcke. Wir haben vor einiger Zeit einen Gastpost-Austausch verabredet.  Noch im tiefsten Winter habe ich ihr die rückwärts gekochten Älplermagronen mitgebracht: Hindersi Älpler Magronen.
Jetzt im Frühling hat Jette sich mit einem sonnigen Kuchen revanchiert: Der Goldtränchentorte.


Liebe Simone, ich freue mich
sehr, dass ich auf Deinen Blog zu Besuch kommen darf. Mitgebracht habe ich Dir
und Deinen Lesern eine Goldtränchentorte. Diese hatte ich anläßlich des
Besuches meiner Großeltern gebacken – es sollte ein kleiner Angeberkuchen ohne
allzuviel Aufwand werden. Angeben konnte ich nicht so ganz mit dem Kuchen,
geschmeckt hat er trotzdem wunderbar. Das Rezept dazu habe ich aus
“Das große Buch der Käsekuchen” vom Verlag NGV. 

Für eine 26er Springform:


Für den Teig: 
65 g Zucker
65 g Butter
1 Ei
1 Prise Salz
150 g Mehl
1 TL Backpulver

Für den Belag:
1 Dose Birnenhälften
700 g Magerquark
1 Pkg. Vanillepuddingpulver
240 g Zucker
1 Pkg. Vanillezucker
500 ml Milch
4 Eier
125 g zerlassene Butter
1 EL Zitronensaft
1 Prise Salz 

Für den Teig Zucker und Butter
cremig rühren, Ei und Salz zugeben und verrühren. Das Mehl mit dem Backpulver
mischen, über die Zuckermischung sieben und rasch zu einem geschmeidigen Teig
verarbeiten. In Frischhaltefolie gewickelt für mindestens 1 Stunde in den
Kühlschrank legen. 

Die Birnen in einem Sieb gut abtropfen lassen. Die Springform mit Butter
fetten. Den Quark mit dem Puddingpulver, 140 g Zucker, dem Vanillezucker und
der Milch verrühren. 

Die Eier trennen. Das Eiweiß beiseite stellen. Das Eigelb und die zerlassene
Butter zu der Quarkmasse geben, abschließend den Zitronensaft einrühren. 

Den Teig auf einer mit Mehl bestäubten Arbeitsfläche kurz durchkneten, dann
dünn ausrollen und die Springform damit auskleiden. Den Boden und Rand mehrmals
mit einer Gabel einstechen. Die Birnenhälften auf dem Boden verteilen und die
Quarkfüllung darauf verstreichen. Auf mittlerer Stufe bei 190°C für 70 Minuten
backen. Nach 50 Minuten eventuell mit Alufolie abdecken, damit der Kuchen nicht
zu dunkel wird. 

Das Eiweiß mit dem Salz steif schlagen, nach und nach die restlichen 100 g
Zucker einrieseln lassen. Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und auf 160°C runter
drehen. Die Baisermasse auf die heiße Käsefüllung streichen und noch einmal
15-20 Minuten goldgeld backen. 

Den Kuchen im Ofen ca. 8 Stunden auskühlen lassen. Dabei bilden sich die
Goldtränchen. 

Mein Kuchen war wohl etwas lange im Ofen. Die Goldtränchen sind nicht so üppig
erschienen wie auf meinem Vorlagebild, aber es sind definitiv welche da
🙂 

Übrigens keine Sorge, die Masse ist zwar sehr flüssig beim Einfüllen, aber sie
läuft eigentlich nicht aus der Form. Dennoch würde ich immer ein Backblech
unter Käsekuchen stellen, die Gefahr das heißes Fett auf den heißen
Backofenboden tropft ist einfach zu groß. Und dann ist die Küche ganz schnell
zugequalmt – ich spreche aus Erfahrung … 
Liebe Simone, es ist mir immer
wieder eine Freude auf Deinem Blog stöbern zu kommen, gerade das regionale und
saisonale Kochen baue ich in unseren Speiseplan verstärkt ein. Da kommen die
Anregungen aus deiner Küche natürlich gerade recht! 

fcv

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