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Suppe aus ofengeröstetem Kürbis und Birnen

Und noch eine Kürbissuppe! Ja, ich weiß, davon gibt es schon 2000. Diese aus ofengerösteten, leicht karamellisierten Kürbissen und Birnen schmeckt mir aber außerordentlich gut. Das ist schon allein Grund genug sie zu bloggen. Sie schmeckte aber nicht nur mir, sondern auch noch 45 anderen Leuten, ich habe nämlich eine große Menge davon gekocht. Ich bin sonst eigentlich nicht so der Kürbissuppenfan, die Birnen darin  haben mich zu einem gemacht.

Kürbissuppen gibt es in asiatisch angehauchten Versionen mit Kokosmilch, französisch mit und ohne Käse, mit Orangensaft und Äpfeln – und in einer großen Bandbreite auf amerikanische Art. Dort ist sehr häufig Frucht mit im Spiel und fast immer das typisch amerikanische Kürbisgewürz: Nutmeg.

Tatsächlich schmeckt Muskat hervorragend nicht nur in Kürbisdesserts, sondern auch in großzügiger Dosis in der Kürbissuppe.

Die Menge reicht ganz ungefähr für 5 Personen

Zutaten

1 mittelgroßer Butternut Kürbis, geschält, entkernt und in Spalten geschnitten
1 1/2 Conference Birnen, oder ähnliche Sorte, geputzt in Spalten geschnitten
40 g Butter, vegane Version: Mehr Olivenöl
Olivenöl
1 große Zwiebel
1 große Knoblauchzehe
etwa 1 L Gemüsebrühe
2 Lorberblätter
1/2 Tl Muskatnuss
2 Messerspitzen Curkuma
Pfeffer, Salz

Kürbiskernöl, Kürbiskerne, Nüsse und getrocknete Cranberries zum Besprenkeln

Optional 200 ml Sahne

  
Zubereitung

  1. Den Ofen vorheizen auf 200° C. Die Birnen mit dem Kürbis nebeneinander in eine große Form oder auch ein Backblech legen und mit Öl besprenkeln. In dem Öl wälzen, bis alle Spalten damit überzogen sind. Kürbis und Birnen werden etwa 30 Minuten, oder so lange bis sie weich und leicht gebräunt aber an den Ecken nicht schwarz sind, gebacken.
  2. Die Zwiebeln in der Butter mit etwas Öl glasig dünsten, den Knoblauch hinzufügen und  schließlich die Birnen mit dem Kürbis. Beides für einige Minuten mitköcheln lassen.
  3. Anschließend mit einem halben Liter Brühe auffüllen, die Lorbeerblätter zugeben und alles für 8-10 Minuten köcheln lassen.
  4. Die Lorbeerblätter entfernen und die Suppe mit einem Stabmixer pürieren. 
  5. Jetzt kommt es darauf an, ob ihr die Suppe vegan oder mit Sahne hättet. In der veganen Version wird soviel Brühe hinzu gefügt, bis die Suppe die gewünschte Konsistenz hat. Im anderen Fall wird erst die Sahne hinzu gefügt und dann erst mit Brühe bis zur gewünschten Konsistenz aufgegossen.
  6. Die Suppe noch einmal schön heiß werden lassen, Muskat und Curcuma hinzufügen und erst am Ende mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Ich dekoriere die Suppe mit verschiedenen Kernen, Nüssen oder Trockenfrüchten und natürlich etwas Kürbiskernöl. Das gibt schönen Knuspereffekt und nochmal mehr Geschmack

Macht es euch gemütlich und genießt den Herbst,

                                         Simone

Quelle: Verschiedene amerikanische Kürbissuppenrezepte.

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6 Comments

  • zuckererbse

    Da ist es, das Rezept. :-)) Geht bestimmt auch mit Hokkaido, oder?

    14. November 2014 at 11:57 Reply
  • Simone

    Huhu Zuckererbse, natürlich geht es auch mit Hokkaido. Ich mag den Butternut zwar lieber, aber beide sind die beste Wahl.

    16. November 2014 at 15:10 Reply
  • zissiontour

    Soooo verdammt gut! Ich könnte darin baden 🙂

    2. November 2015 at 15:07 Reply
    • Simone

      Ha ha, lieber nicht! 😉

      8. Dezember 2015 at 16:01 Reply
  • Mange-tout

    Du hast mich und die Kürbissuppe wieder versöhnt, danke für dieses Rezept. Ab jetzt nie wieder anders!

    4. Dezember 2015 at 21:17 Reply
    • Simone

      Oh, das freut mich aber sehr!

      8. Dezember 2015 at 16:01 Reply

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