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Grünkohl-Pesto mit Pistazien

Es
grünt so grün: Etwas grüneres als Pesto aus Grünkohl und Pistazien
hinzubekommen wird so leicht nicht gelingen, etwas gesünderes als
Grünkohl zu finden auch nicht. Grünkohl darf sich nämlich zu den
Superfoods zählen, sofern er wie hier roh gegessen und nicht zur
Unkenntlichkeit verkocht wird.
Mit dem Gemüse aus unserer deutschen
Kindheit haben die neuen, frischen Grünkohlrezepte nichts gemein, ich
könnte mich gerade mal wieder schütteln bei dem Gedanken, also schnell
das Thema gewechselt!

Grünkohlpesto mit Pistazien

Mein
Grünkohlpesto habe ich bereits einige Male gemacht, aber wie das
häufiger so ist: Bis alle Rezepte schließlich auf dem Blog landen, die
man so im Kopf hat, vergeht manchmal eine Weile. 
Grünkohlpesto mit Pistazien
Die allermeisten Pestorezepte gehen ja blitzschnell. Mit einem guten Gerät sind
die leckeren, zumeist frischen Zutaten in wenigen Minuten
zusammengeklöppelt, oder auch mit der Hand gehackt und unterscheiden
sich geschmacklich dermaßen von den Industrieprodukten, dass es nun wirklich keinen Grund gibt diese zu kaufen. 
Grünkohlpesto mit Pistazien
So habe ich es gemacht:
Zutaten
160 g Frischer Grünkohl, kleingeschnitten und entstielt.
90 g Pistazien, geschält und ohne Haut
1 mittelgroße Knoblauchzehe, gehackt
gutes Olivenöl
2 Prisen Piment d’Espelette oder etwas Chili, gehackt
Pfeffer/Salz
optional Parmesan
Grünkohlpesto mit Pistazien
Zubereitung
  1. Die Pistazien mit dem Grünkohl und 3 El Olivenöl im Blender kleinhäckseln, dabei mehrere Male die Wand des Geräts säubern.
  2. Die Knoblauchzehe und das Chili oder Piment D’ Espelette hinzufügen
    und soviel Olivenöl, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist
    nachgießen. Nicht zuviel auf einmal, man kann später immer noch mehr Öl
    beimengen. 
Ich mag gern Pesto mit Struktur und
zerkleinere die Nüsse und den Kohl nicht sehr. Wer es cremig mag,
häckselt einfach noch eine Weile länger. Anschließend gibt man etwas
Parmesan hinzu und schmeckt mit Pfeffer und Salz ab. Ich bereite mein
Pesto in diesem Fall ohne Parmesan zu, weil es länger haltbar ist. Der
Käse kann schließlich ganz nach Wunsch später hinzugefügt werden.
Außerdem esse ich das Pesto gern auf Brot und möchte eben nicht jedes mal gleich den Parmesangeschmack dazu haben.
Grünkohlpesto mit Pistazien
Das ging wirklich so schnell und irgendwelche Pestozutaten hat man eigentlich immer im Haus.
Macht es euch grün und gesund,
Simone
10

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10 Comments

  • Frau Vau

    Also, ich muß ja sagen… Bei dem Gedanken an Grünkohl schüttelt's mich nicht nur, da tritt bei mir immernoch der "juvenile Würgereiz" auf.
    Zu stark ist die Erinnerung an totgekochten, zermapschten grünbraunen Brei "mit Pinkel"…

    Aber wenn ich mir Dein knallgrünes Pesto so ansehe, dann bekomme ich spontan Lust, DOCH mal Grünkohl zu kaufen. Das sieht so appettitlich aus, und so – ja, lecker!
    Wobei man den hier frisch unglaublich schlecht bekommt, höchstens tiefgefroren. Ob das wohl auch geht?

    So als Pesto könnte es in Zukunft eine Annäherung zwischen mir und dem grünen Zeugs geben… 😉
    Danke für die Anregung!

    Liebe Grüße
    Katrin

    29. Januar 2015 at 17:56 Reply
  • Simone

    Ach Frau Vau, äh Karin, du wohnst ja in einer Stadt mit ner 9 in der Postleitzahl. Das ist natürlich südlich des Grünkohläquators. Sollte aber doch in einem gutsortierten Obst- und Gemüsegeschäft trotzdem zu bekommen sein, oder nicht?
    Ob es mit Gefrorenem geht, wage ich zu bezweifeln, weil gefrorenes Gemüse ja immer sehr lappig wird. Sonst einfach mal ausprobieren.
    Herzliche Grüße,
    Simone

    29. Januar 2015 at 18:23 Reply
    • Frau Vau

      Hm, ich habe schon fast befürchtet, daß der TK-Kohl zu mapschig ist.
      Mal sehen, ob ich hier einen Grünkohl auftreiben kann… Reine Obst- und Gemüsegeschäfte gibt's ja hier seit einigen Jahren leider nicht mehr, nur mehr oder minder gut sortierte Supermärkte. Aber da kann ich mal schauen, vielleicht habe ich Glück.
      Danke Dir!
      Ein schönes Wochenende!
      Katrin 🙂

      30. Januar 2015 at 9:11 Reply
  • cutepieliest

    Na, das klingt ja mal interessant! Ich habe mich bisher nicht an Grünkohl rangetraut, auch wenn die amerikanischen Blogs voll davon sind. Gesehen hab ich Grünkohl auch schon ein paar Mal im Supermarkt, eigentlich könnte ich das Wagnis also mal eingehen 😉
    Liebe Grüße
    Anna

    30. Januar 2015 at 18:09 Reply
    • Simone

      Grünkohl kostet so gut wie nichts, das Wagnis ist gering und die Auswahl an leckeren Rezepten riesig. Dann mal los 😉

      7. Februar 2015 at 11:22 Reply
  • Mia | Kuechenchaotin

    Ich glaube, ich habe es erst 293857 Mal erwähnt, aber gerne noch mal: Ich habe noch nie Grünkohl probiert, weil ich irgendwie Angst vor dem Zeug habe. Grünkohlsperre. Aber ich glaube, als Pesto würde ich es versuchen! Rezept ist notiert und auf der Liste! Danke dir dafür! :))

    1. Februar 2015 at 10:33 Reply
    • Simone

      Musst du keine Angst haben Mia, der beißt nicht 😉 Aber man kann ja auch nicht alles mögen.

      7. Februar 2015 at 11:23 Reply
  • Ju Schneeberger

    Mmmhh super lecker, was für eine tolle Idee!!

    Ich benutze Grünkohl nämlich immer nur für dieselben Gerichte: Suppe oder grüner Smoothie xD
    Danke für die tolle Inspo!! 🙂

    Alle Liebe,
    Ju von JuYogi

    2. Februar 2015 at 10:26 Reply
  • Daniela

    Hmmm, auf ein Grünkohlpesto wäre ich niemals gekommen, aber es klingt verdammt lecker. Bis jetzt habe ich nur das übliche Grünkohl mit Pinkel, äthiopischer Grünkohl (Gomen) und Grünkohl als Gemüse ausprobiert. Mal schauen, ob ich noch einen Grünkohl finde.

    Viele Grüße
    Daniela

    9. Februar 2015 at 9:25 Reply
  • austlese@wordpress.com

    Spannend. Das werde ich mal testen. Liebe Grüße, Bettina

    28. Januar 2016 at 7:11 Reply
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