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Glasierte Lachsfilets mit Safransahne, Linguine und aufgeschlagener Rote-Bete-Nussbutter

Glasierte Lachsfilets mit Safransahne, Linguine und aufgeschlagener Rote-Bete-Nussbutter

– Dieser Beitrag enthält Werbung für COSTA  –
Nach den vielen weihnachtlichen Rezepten gibt es heute einen saftigen, blitzschnellen aber verrückt leckeren Lachs, den man ganz unkompliziert mal eben so auf den Tisch bringen kann und der doch festlich genug ist für besonderes Essen.

Glasierte Lachsfilets mit Safransahne, Linguine und aufgeschlagener Rote-Bete-Nussbutter

Im Backofen in 11 Minuten glasierter Lachs mit Safran und Nussbutter hat schon festliches Potential und ist doch ein angenehm unaufgeregtes, befriedigendes Essen, das kinderleicht und ohne Aufwand zubereitet ist. 
Ihr müsst nicht einmal extra ins Fischgeschäft gehen, dieser Lachs kommt gefroren und als fertig portionierte Filets ins Haus. Als Hamburgerin esse ich meinen Lachs natürlich gern frisch vom Fischmann und lasse von TK Fisch sonst meine Finger – dieser Lachs in toller Qualität, kurz im Ofen gebacken und durch eine Senf-Glasur vor dem austrocknen geschützt, ist aber eine ganz tolle saftige Sache. 
Glasierte Lachsfilets mit Safransahne, Linguine und aufgeschlagener Rote-Bete-Nussbutter
Die Idee des glasierten Lachses stammt aus der NY Times und hat mich schon lange gelockt. Es ist tatsächlich mehr eine Idee als ein richtiges Rezept, es ist nämlich viel einfacher als das: 
Senf nach Wahl mit braunem Zucker verrührt auf den Lachs streichen und diesen dann bis zu 12 Minuten im Ofen rösten. Klingt das nicht fantastisch einfach und gelingsicher? Ich habe ein Probestück gegart und war gleich hell begeistert! So saftig gelingt Lachs im Ofen wahrlich nicht immer. 
Dazu gibt es eine Sauce aus Sahne, Wein und Safran, Rukola-Linguine und fix aufgeschäumte Nussbutter als kleines Extra. 
Nussbutter hat hier natürlich nichts mit Nüssen zu tun sondern ist gebräunte Butter mit nussigem Geschmack, verfeinert mit etwas Rote Bete und einer Spur Meerrettich. Die Butter ist rein optional und müsste nicht unbedingt sein, sie schmeckt aber verrückt gut. 
Ihr solltet euch, wenn ihr die Butter zubereitet,  unbedingt an die unten genannte Menge halten, auch wenn ihr für dieses Gericht nicht so viel benötigt, weil sich kleinere Mengen einfach nicht aufschlagen lassen. 
Sind alle Zutaten griffbereit zur Hand, kann diese schnelle aber genial leckere Gericht in 30 Minuten auf dem Teller sein. 
Glasierte Lachsfilets mit Safransahne, Linguine und aufgeschlagener Rote-Bete-Nussbutter

Und so geht’s:

Nussbutter
250 g Butter
1 kleine gegarte Rote Bete, püriert
1 Msp. Meerrettich

Safransahne
200 ml Weißwein
1 g Safran
2 rote Zwiebel, sehr fein gehackt
2 El Butter
180 ml Sahne
100 ml Milch
2 El getrocknete Tomaten in Öl, fein gehackt
Pfeffer, Salz

4 Lachsfilets, sanft aufgetaut
1 knapper El Dijonsenf
1 Tl grober Senf
3 El Brauner Zucker

400g frische Linguine, ich hatte Rucola-Linguine
1 El Petersilie, Chiffonade (Streifen) geschitten
1 El Schnittlauch in Röllchen

ofenfeste Form, Öl für die Form

Zubereitung

  1. Ofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Von dem Wein 1 Schnapsglas voll abfüllen und die Safranfäden hinein rühren. 
  3. Butter bei mittlerer Hitze bräunen, anschließend sofort in eine schmale Rührschüssel (für Handmixer geeignet) umfüllen und in den Kühlschrank (oder winterlichen Garten) stellen.
  4. Zwiebelwürfel in Butter glasig dünsten, mit Wein ohne Safran ablöschen und um die Hälfte reduzieren. 
  5. Senf mit braunem Zucker verrühren und auf die trocken getupften Lachsfilets streichen. 
  6. Butter vom Kühlschrank in den Tiefkühler stellen
  7. Wein mit Safran, Sahne und Milch zur Sauce geben und sanft köcheln lassen.
  8. Lachsfilets in eine leicht geölte Form legen und in den Ofen schieben.
  9. Linguine nach Anweisung in Salzwasser bissfest kochen. 
  10. Butter mit dem Handmixer aufschäumen, Rote Bete und Meerrettich hinzufügen und mixen bis eine homogene Mousse entsteht. 
  11. Kräuter fein schneiden. 
  12. Sauce final abschmecken, Lachs aus dem Ofen holen, Linguine abgießen und alles servieren. 
Das klingt doch fix machbar für so ein mordsleckeres Gericht, oder?
Alles in der richtigen Reihenfolge gemacht, spart unheimlich Zeit. Ich habe kürzlich Rezepte für ein Buch mit Gerichten unter 30 Minuten geschrieben, das hat ganz enorm geübt, muss ich sagen. 
Dieser feine Lachs kann übrigens sowohl im Winter als auch zu Ostern und im Hochsommer gegessen werden. Das ist eben ein Vorteil an nicht typisch weihnachtlichen aber doch festlichen  Rezepten.

Macht es euch festlich und genießt die letzten Tage des Jahres,

Simone

Dieser Beitrag ist wieder in leckerer Zusammenarbeit mit  COSTA entstanden.

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