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Citytrip – Food Guide Kopenhagen

 

 

Torvehallener

 

 

Citytrip – Food Guide Kopenhagen mit coolen dänischen Food Konzepten und tollen Orten zum sitzen, essen, trinken und genießen

 

Ich kenne viele Städte, in denen es schwer gelingt, wirklich gut zu essen. Dass es in Kopenhagen anders ist, hat sich sicher seit längerem herumgesprochen. Nur wie entscheidet man sich im Food Paradies Kopenhagen? Wo geht man hin, wo sitzt man fantastisch? Wo gibt es Essen mit Aussicht und das auch noch wirklich gut gemacht? – So essen wir am liebsten und wir haben es entdeckt.

 

La Banchina Kopenhagen

Reffen

 

Nach 6 Tagen und mindestens 3 Essen pro Tag  haben wir unsere Lieblinge gefunden. Dank Tipps von einem Kopenhagen-Kenner und eigenen wirklich tollen Entdeckungen, kommen im Food Guide Kopenhagen unsere ganz subjektive Tipps für gutes Essen, hippe Locations und besonders tolle Konzepte.

Hier geht es zu meinen ersten beiden Kopenhagen-Beiträgen. Wir waren nicht nur im Zentrum unterwegs sondern hatten einen ganz besonders großen Radius – wir saßen nämlich von morgens bis abends auf unseren Rädern und haben uns so große Teile Kopenhagens erfahren.

SMØRREBRØD WIE IN KOPENHAGEN

CITYTRIP – KOPENHAGEN PER BIKE ERLEBEN

Essen und genießen in Nørrebro findet ihr hier in diesem Beitrag übrigens nicht. Dort haben wir nämlich gewohnt und es so genossen, dass Nørrebro einen eigenen Beitrag bekommt.

 

 

Torvehallener

Food Guide Kopenhagen – Food in Kopenhagen – Weit mehr als nur Essen

An unzähligen Orten in Kopenhagen wird Food nicht nur gegessen, sondern gelebt. Spannende Konzepte, die Liebe zu guten Produkten, angeboten in besonders tollen Locations, das gibt es auch anderswo in Europa, aber kaum in einer solchen Dichte, wie in Kopenhagen.

Wenn es uns besonders gut gefiel, erfuhren wir oft über die Gründer: „Hat ehemals im Noma gearbeitet“.  Das war am Ende schon unser Running Gag: „Hier ist es so cool, die haben bestimmt mal im Noma gekocht!“ Kichernd stellten wir dann fest, dass es wirklich oft der Fall war.

 

Hija de Sanchez

Da ich ja mit irgend etwas anfangen muss, starte ich doch damit und beginne im Zentrum im Indre By von Kopenhagen mit Tacos.

Tacos? Aber ja!

Sohn Emil sagte, dass er immer, wenn er im Torvehallerne Food Market ist, mindestens einen Taco isst. Weil da dann garantiert etwas dran ist, wollten wir auch einen und endeten mit vier. Es sind die besten, die ich außerhalb der USA gegessen habe und unvergessen.

Die Inhaberin Rosio Sanchez war zuvor  – Uberraschung!  –  Pâtisserie-Chefin im Noma.
Täglich wechselnde Tacos bieten genug Stoff für häufiges Kommen und die Zusammensetzung ist sensationell. Veggie Tacos mit Erdnusssauce und Kohl wären sonst nicht meine erste Wahl – hier waren sie ein Knaller.
Jeder Taco wird für den gast frisch ausgestochen und in die Pfanne gelegt – großartig

Hija de Sanchez außerhalb des Foodmarkets Torvehallerne

Hija de Sanchez

Food Market Torvehallerne – klein aber fein

Viele gute, bekannte Größen Kopenhagens, die dazu noch hip und wirklich lecker sind, findet man auch in den drei großen Food Markets Torvehallerne, Broens Gadekøkken, und  Reffen
Während Foodmarkets anderswo und besonders hierzulande gern Imbischarakter haben, kann man dort zwischen Bekanntem auch Großes entdecken. Ob es besonders guter Kaffee, oder Hipster Spots sind – viele findet man hier gebündelt.
Das „Porridge Café“ Grød zum Beispiel. Ist sehr angesagt, aber für mich eher „Hipster-klein-Mädchen-Kram“, sorry. Ich bin ja eher Generation Smørrebrød und nicht alles was in Bowls serviert wird, finde ich automatisch spannend oder gut.

 

Es gibt hier auch The Coffee Collective  und die können  sehr guten Kaffee und guckt euch mal den Milchschaum an: der Becher ist leer, aber das Herz noch da! Das gibt gleich ein Herz von mir! Besonders für das Credo: „Nachhaltigkeit vom Samen bis zur Tasse“
In Lauras Bakery gibt es neben einer großen Brotauswahl – haben wir leider nicht getestet – fluffige Schnecken in riesiger Auswahl. Toll: Zitronenschnecken mit Zimt.

 

 

Himmlisches Smørrebrød gibt es bei Hallernes Smørrebrød. Sehr kreativ kombiniert, wunderschön gemacht und sehr lecker. Großartig schmeckt der dänische geräucherte Frischkäse, den ich für mein  SMØRREBRØD Rezept in meinem letzten Beitrag nicht verwendet habe, weil man ihn hier nicht bekommt.

 

Torvehallener

Flower Power

Darüberhinaus gibt es in 2 Food Hallen sehr viel zu naschen und entdecken. Mir haben es besonders die Trockenblumensträuße angetan. Ich habe schließlich eine Wohnung einzurichten, da muss man natürlich zugreifen.
Zwischen den Hallen ist Farmers Market. Hier haben wir nur mit den Augen genossen – Frisches konnten wir ja nicht gebrauchen.

 

Torvehallener

 

Torvehallerne
Frederiksborggade 21
1360 København K.

Refshaleøen

Es geht weiter nach Refshaleøen, der Halbinsel im Norden. Erinnert mich sehr an das Industriegebiet  Red Hook in Brooklyn.  So einiges was hip und gut ist, ist schon dort, vieles wird noch folgen. Ich mag den Kruden „hier war mal nichts als hässlich und nun machen wir was Großes daraus“ Charme sehr und wir sind fast täglich einmal per Bike hergekommen.

 

La Banchina Kopenhagen

The Place to be – La Banchina

La Banchina am Anfang von von Refshaleøen ist unser absoluter Lieblingsort! Im Grunde genommen nichts anders als eine blaue Bretterbude direkt am Hafen mit ein paar Stegen dahinter und einer improvisierten Küche im Glashaus nebenan. Für manch einen bestimmt nicht das Richtige – dabei ist es wildromantisch, supercool, extrem hip und einfach lecker. Das Konzept dahinter gefiel und schmeckte uns mega gut und wer dort abends einmal in der untergehenden Sonne mit einem Drink am Wasser gesessen hat, dem wäre sogar das Essen egal.

 

v

 

Nachhaltig essen mit Aussicht

Man kommt zu Fuß, wie wir per Bike, mit dem Boot oder SUP. Je nach Wetter isst und trinkt man, sitzt in der Sonne, chillt einfach, oder springt ins Wasser. Jeder wie er mag. Tagsüber gibt es einfache Snacks, wie Sauerteigbrot mit Salz und Olivenöl, oder Anjovis. Und dann mit den Füßen im Wasser auf dem Steg sitzen – was brauche ich mehr?

Das Essen am Abend ist regional zubereitet, wird local angebaut, ist dazu auch noch organic mit Schwerpunkt Veggie und was gerade im Meer so herumschwimmt.
Das liebe ich so – man hat nicht nur eine krasse Location und versucht möglichst viel günstig über den Tresen gehen zu lassen, sondern hat eine Idee, die zielstrebig umgesetzt wird.  Es gibt 1-3 Gerichte – ist nicht mehr genug da, gibt es halt nur eins. Macht überhaupt nichts!

 

Sonne tanken oder Sauna

Im Winter hat man wenig von den Stegen direkt am Wasser – dafür gibt es eine tonnenförmige Sauna nebenan und man bucht Menü plus Sauna. Cool, oder? Ich gehe niemals in die Sauna, aber ich finde die Idee großartig, weil es für die, die es lieben total lustig ist.

Abends gibt es einfach Zubereitetes aus der winzigen Glashausküche, dazu Gegrilltes.  Es wird ausschließlich mit Holzscheiten gegrillt, die permanent nachgelegt werden. Und tagsüber zerhackt – hier ist immer was los.
Unten rechts seht ihr den simplen Dauerbrenner Makrele vom Grill, Kartoffeln, Salat – wunderbar!

 

 

 

La Banchina Kopenhagen

 

Food Guide Kopenhagen – My Place

Wir hatten uns schon in La Banchina verliebt, bevor wir entdeckten, dass es jenseits der Stege am Wasser noch allerhand versteckte Plätzchen gibt, an denen man hier den Tag ausklingen lassen kann.
Ich werde beim Schreiben schon sentimental und könnte gleich wieder zurück reisen.

Herrlich hier, oder? Findet ihr auch? Wusste ich doch!

 

La Banchina
Refshalevej 141
1432 København

La Banchina Kopenhagen

 

La Banchina
Refshalevej 141
1432 København

 

Einen Steinwurf entfernt von hier liegt das AMASS von Matthew Orlando.  Er war vorher – na klar – maßgeblich für das Noma verantwortlich. Mein Sohn hat im letzten Jahr das AMASS sehr genossen, wir haben es irgendwie verpasst und freuen und dann auf die nächste Reise.
Ich hätte mal besser die Augen aufgemacht, als ich ein riesiges Areal mit Hochbeeten sah und mich wunderte, wer hier wohl im großen Stil Kräuter und Gemüse anbaut. AMASS bedient sich aus eigenen Beeten vor der Tür. Es gibt, was wächst und was nicht wächst, gibt es eben nicht.

Amass

Reffen

Food Market REFFEN auf Refshaleøen

REFFEN, der Container Foodmarket erinnert auf den ersten Blick an Smorgasburg, den legendären Mood Market am East River in Williamsburg. Nicht zuletzt, weil auch dieser direkt am Wasser liegt und man Streetfood mit Aussicht verdrücken kann.
Während man auf dem Smorgasburg heiße Foodtrends wagt und setzt –  der Ramen Burger stammt von dort – geht es hier etwas zahmer zu. Richtig krasse Sachen werden in REFFEN (noch) nicht angeboten, dafür eine vielseitige Länderküche. Besonders bei schönem Wetter ist es auf alle Fälle ein toller Ort und man sollte kommen, sobald geöffnet wird, denn die Menschen strömen in Schaaren. Man latscht sehr weit zu Fuß – parken kann man nirgends. Wir kamen wie hunderte Kopenhagener mit unseren Rädern, die auf dem riesigen Fahrradparkplatz bestens aufgehoben waren. Also, vergesst nicht euch rechtzeitig Räder zu leihen.

Reffen

 

 

 

Meine Empfehlung: der Duck Burger bei THE FARM. Auf keinen Fall essen bei BLUE TACO! Etwas so Liebloses, wirklich Schlechtes hatten wir hier in Kopenhagen nie wieder bekommen. Vielleicht lag es nur an der Lady, die es zubereitet hat – wer weiß das schon?

REFFEN
Refshalevej 167 Unit A,
1432 København,

Und noch so am Rande………

Latinerkvarteret und Umgebung

Dicht an dicht liegen hier Shops, Restaurants, Cafés. Uns haben besonders zwei gefallen. Die Sankt Peders Bageri, bekannt für die tollen Zimtschnecken und Kardamomknoten

Sankt Peders Bageri

Sankt Peders Stræde 29
1453 Kopenhagen
Indre By

Fast um die Ecke ist Democratic Coffee mit sensationellem Gebäck, großartigen Croissant Sandwiches und natürlich sehr gutem Kaffee. Direkt gegenüber ist COS, da kann man schnell mal gucken, ob das Angebot anders ist als bei uns.

 

Democratic Coffee

 

 

Democratic Coffee
Krystalgade 15
1172 Kopenhagen

 

In den nächsten Tagen geht es rüber nach Nørrebro. Wir wohnten dort in einem zauberhaften Airbnb und haben abends meist in der Gegend gegessen. Bleibt also dran, wenn ich euch erzähle, wie man zum Beispiel 7 grüne Gänge eines Farm to Table Menüs zubereitet, die jeder für sich einfach großartig waren.

Hej hej!

 

Food Guide Kopenhagen

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