Mittwoch, 16. April 2014

Bärlauch-Schnecken oder Bärlauch-Bullar




Es müssen nicht immer Zimtschnecken sein, diese oster-grünen Bärlauch-Bullar schmecken mindestens genauso gut!

Bei den Bullar weiß hier im Haus immer jeder was gemeint ist, daher bleibe ich mal bei dem Namen, auch wenn es dann korrekt schwedisch: Ramslök-Bullar heißen müsste. Mit Kanel Füllung gab es sie ja auch schon vor Petterson und Findus, ich bin eigentlich damit groß geworden, weil ein Teil meinere Familie in Schweden lebt. Man kann die Schneckchen ja mit allem Möglichen füllen warum nicht auch pikant. Der Teig bleibt derselbe nur die Zuckermenge wird stark reduziert. Statt der Zimt-Butter-Zucker-Mischung wird die gleiche Menge Bärlauchbutter verwendet.

Die Bärlauchbutter schmeckt so gut und sieht so frühlingshaft aus, dass ich gleich eine größere Menge angemischt habe, man kann sie auf jedes Brot schmieren oder zu Pasta (mit Pinienkernen und Parmesan: Genial!) essen, also unbedingt mehr davon anmischen, als ihr für die Bullar benötigt.






Zutaten

Bärlauchbutter 

125 g weiche Butter
25 Bärlauchblätter
Pfeffer/Salz
Zubereitung

Die weiche Butter mit den etwas kleingeschnittenen Bärlauchblättern im Blitzhacker bis zur gewünschten Feinheit mixen. Ich mag es gern, wenn man noch einige Blattstrukturen erkennen kann.
Mit Pfeffer und Salz pikant abschmecken.

Selbstverständlich erwärmt ihr die Milch für die Bullar nur lauwarm, damit die Hefe keinen Schaden nimmt. Dann werden die Bullar auch schön fluffig und sehen viel schöner aus als meine.



Bullar

450g Mehl
1/2 Päckchen Frischhefe, ersatzweise ein Päckchen Trockenhefe
125 g weiche Butter
1 El Zucker
3 Bio-Eier
1/2 Tl Salz
150 ml lauwarme Milch
grobes Salz
optional Pistazienstückchen
Eiermilch zum Bepinseln
Muffinpapierförmchen
Muffinblech

Schön dick mit Bärlauchbutter bestreichen, es ist nicht jeden Tag Ostern


Zubereitung
  1. Die Milch anwärmen und die Hefe darin auflösen. 
  2. Alle trockenen Zutaten gut  vermischen mit der Butter und den Eiern verkneten. Nach und nach, die lauwarme Hefe-Milch dazu geben und weiter kneten, bis der Teig weich-elastisch ist. Eventuell mehr Mehl hinzufügen, falls der Teig zu klebrig ist.
  3. Den fertigen Teig zugedeckt an einem warmen Ort etwa ein bis zwei Stunden gehen lassen, bis sich die Teigmenge verdoppelt hat.
  4. Den Backofen auf 180° Ober/Unterhitze vorheizen
  5. Den Teig noch einmal gut durchkneten und auf einer bemehlten Fläche etwa 1 cm dick rechteckig ausrollen.
  6. Die verrührte Bärlauchbutter auf den Teig streichen und die Teigplatte  quer in 3 Cm. breite Streifen schneiden. 
  7. Die Streifen so aufrollen, dass die Mitte etwas höher ist als der Rand. Die Bullar in  ein mit Muffinförmchen ausgelegtes Muffinblech legen.  Die Bullar mit Eiermilch bestreichen, mit Salz und/oder Pistazien bestreuen und etwa 15-20 Minuten goldbraun backen. 

 Lasst es euch schmecken!

Und nicht vergessen: Zu meinem aprilfrischen, regionalen Event geht es hier entlang:

http://s-kueche.blogspot.de/2014/04/trommelwirben-hurrah-tusch-mein-blog.html

Kommentare:

  1. irgendwie kann ich das jetzt nicht richtig einordnen und da ich eher dem Club der Herzhaften zuzuordnen bin: Ist das jetzt vom Geschmack her eher süss oder herzhaft?

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    1. Es ist ganz eindeutig pikant. Der Löffel Zucker hilft nur der Hefe auf die Sprünge und rundet den Geschmack ab.

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