Mittwoch, 6. Januar 2016

Geröstete Edamame in drei Varianten

Gesünder - leichter - trotzdem so gut! Habt ihr auch die üblichen Vorätze fürs neue Jahr? Ich habe sie nicht. Vorsätze, die natürlich möglichst gut sein sollten, sind jahreszeitenunabhängig und gehören bei mir nicht notwendigerweise in den Januar. Was ich aber immer mache, ist das Jahr leicht zu beginnen. Ich habe im Dezember besonders an den reichlichen Feiertagen  gut und auch nicht wenig gegessen. Habe auf nichts verzichtet, habe quasi alles gehabt, was ich wollte und nachdem mir der Sinn stand. Darum besinne ich mich im Januar liebend gern auf die gesündesten Nahrungsmittel mit möglichst wenig Kalorien (ich bin zu dick geworden). Dabei laufe ich nie irgendeinem Trend hinterher, es wird weder gedetoxed noch Paleo oder No-carb gegessen. Ich beschäftige mich aber mit Vorliebe und richtig gern mit den für mich leckersten Nahrungsmitteln, die obendrein ganz enorm gesund sind. Womit wir endlich bei den Edamame gelandet wären. 

Geröstete Edamame





Edamame habe ich bei meinem Hamburger Lieblingsjapaner kennengelernt. Zuerst verblüfft auf langweilige grüne Bohnenschoten geguckt und mich nach erstem Probieren auf der Stelle verliebt. 
Die kleinen salzig-nussigen Schätzchen sind in wenigen Minuten zubereitet und haben ein ganz großes Suchtpotential. Was bei einem Lebensmittel, welches beinahe soviel Eiweiß wie Kohlenhydrate hat, so schlimm nicht ist, ganz im Gegenteil.


Geröstete Edamame



Edamame heißt so viel wie “Bohnen am Zweig, es sind unreif geernteten Sojabohnen, die es eben beim Japaner als Snack gibt oder die ihr in Asia-Shops erwerben könnt. Es werden nur die Bohnen gegessen, die Schoten sind ungenießbar. Aber gerade das Böhnchen-beim-Essen-aus-der-Schote-drücken macht großen Spaß. Sie werden in Salzwasser gekocht und sind mein unbedingter Tipp, falls ihr sie nicht sowieso alle schon kennt.



Eine andere Art die Edamame zu genießen und in verschiedene Geschmacksrichtungen zu bringen, ist sie im Ofen zu rösten und ihnen dabei verschiedene Würzungen mit auf den Weg zu geben. Für Parties oder Filmabende ein ganz großes Ding!

Geröstete Edamame

Die Geschmacksrichtungen bestimmt ihr selbst, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Drei Vorschläge habe ich hier für euch: Italienisch, Asiatisch und eine Paprikavariante. Darüber hinaus ist erlaubt, was gefällt. 
Wenn ich die Edamame so zubereite, kaufe ich sie mir bereits gepellt, damit es mehr Spaß als Arbeit bereitet. So sind sie im Nu fertig.

Geröstete Edamame


Zutaten


150 g Edamame
1 El Sojasauce
1 El Rapsöl (oder weniger)
optional ein bis zwei Spritzer Sriracha oder Tabasco
1/4Tl  getrockneter Ingwer
Pfeffer/Salz

150 g Edamame
1/2 El Olivenöl 
optional Knoblauchöl
2-6 El frisch geriebener Parmesen
Pfeffer/Salz

150 g Edamame
1 El Olivenöl (oder weniger)
1 Tl Paprikapulver
optional Chili
oder geräuchertes Paprikapulver
Pfeffer/Salz

Wunderbar zu allen Sorten: Salzflocken nach Wahl


Geröstete Edamame

Zubereitung

Den Ofen vorheizen auf 180 Grad Ober/Unterhitze


  1. Edamame in wenig Wasser kochen (ihr könnt schon salzen, ich salze aber lieber die Gewürzmischung)
  2. Die Gewürzmischungen mit dem jeweiligen Flüssigkeiten verrühren und gut mit der dafür bestimmten Edamame vermischen. 
  3. Edamame auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech verteilen und 15-20 Minuten, oder bis die gewünsche Bräune erreicht ist, rösten.

Ich kann mich immer noch nicht entscheiden, welche Mischung mir am besten gefallen hat. Zur Sicherheit, macht ihr besser alle drei.

Macht es euch knackig und gesund, 

Simone

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