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Wachauer Marillenkuchen mit knuspriger Baiserhaube – Die besten Aprikosen im saftigsten Blechkuchen aller Zeiten

Wachauer Marillenkuchen mit knuspriger Baiserhaube

 

Kinderleichter und fixer Wachauer Marillenkuchen mit knuspriger Baiserhaube, oder die besten Aprikosen im saftigsten Blechkuchen aller Zeiten

Habt ihr schon mal Wachauer Marillen gegesen? Sie schmecken so unnachahmlich intensiv, einfach herrlich.
Ich habe heute drei meiner Kuchenlieblinge zu einem vereint. Da wären zum einen die Marillen, die ja im Rest der Welt Aprikosen, oder zumindest so ähnlich heißen. Dann der Baiser – ich liebeliebeliebe Baiserhauben auf Kuchen und Eis!

Es müssen aber die richtigen sein – innen weich und cremig und außen knusprig-crunchig. Warum es in Konditoreien meist Stachelbeer Baiser gibt, könnte mir bei Gelegenheit vielleicht noch mal jemand erklären, das mochte ich noch nie.
Als Drittes wäre da der Blechkuchen – supereinfach, superehrlich, ohne Chichi und ganz fantastisch saftig.

Wer also einen Leckerschmecker-Supersaftigkuchen ohne Aufwand sucht, den man einfach mal so zwischendurch backen kann, ist hier genau richtig.

 

Wachauer Marillen

Wachauer Marillen

Dann  wäre da noch die Sache mit den Marillen…. Warum nenne ich sie denn österreichisch, wenn ich doch aus Hamburg komme? Zum einen, weil es in meinen Ohren so wunderbar klingt und natürlich auch, weil sie dort her kommen. Ich habe echte Wachauer Marillen g.U. in einem Blechkuchenklassicker verbacken. Diese zuckersüßen, so aromatischen Früchte mit toller, saftiger Konsistenz habe ich zufällig neulich auf dem Viktualienmarkt in München auf der Rückreise aus unserem Alpenurlaub ergattert um mich riesig darüber gefreut. Selbstverständlich kann man diesen Kuchen mit allen Marillen, bzw. Aprikosen backen, am besten schmeckt er aber natürlich, wenn man keine faden, mehligen verwendet, sondern es einem gelingt tolle Früchte zu bekommen. Das sollte gerade jetzt zur besten Aprikosenzeit  ganz gut klappen.

 

Tipp

Wer es ganz eilig hat, kann den Kuchen auch ohne Baiserhaube backen. Mit Baiser braucht er mindestens 30 Minuten länger im Ofen – es ist auch Geschmacksache und beide Versionen schmecken toll.
Im Teig ist ein guter Schuss Eierlikör enthalten. Den schmeckt man nicht vorherrschend heraus. Er rundet aber den Geschmack ganz enorm ab und hilft auch bei der feinen Konsistenz.

Auf dem Blog gibt es übrigens noch einen weiteren tollen Kuchen mit Aprikosen: Almhefekuchen mit Kirschen, Marillen, Schmandcreme und Streuseln

Quelle: Teig inspiriert vom Wachauer Eierlikör Marillenkuchen

 

Wachauer Marillenkuchen mit knuspriger Baiserhaube

Wachauer Marillenkuchen mit knuspriger Baiserhaube – Die besten Aprikosen im saftigsten Blechkuchen aller Zeiten

Menge für 1/2 Blech oder eine Backform in derselben Größe

Zutaten

Teig
500 g Marillen/Aprikosen
3 Eier Kl L
2 Prisen Salz
80 g weiche Butter
100 g Puderzucker
125 g Sahne
100 ml Eierlikör
Zesten 1 Zitrone
125 g Mehl
60 g Speisestärke
1 geh. Tl Backpulver

Baiserhaube
3 Eiweiß Kl L
160 g Puderzucker

Zubereitung

Marillen halbieren und entkernen.
Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen
Eier trennen. Das Eiweiß mit dem Salz sehr steif schlagen und kühl stellen.
Weiche Butter mit Puderzucker schön schaumig rühren, anschließend die Eigelb nacheinander unterrühren.
Sahne, Eierlikör und Zesten hochtourig einmixen.
Mehl, Stärke und Backpulver mischen und kurz aber gleichmäßig unterrühren.
Steifen Eischnee in drei Schüben unterheben und auf mit Backpapier belegtem Blech (oder Backform) glattstreichen.
Teig mit Aprikosenhälften belegen (nicht eindrücken, nur auflegen) und 30 Minuten backen, wenn anschließend eine Baiserhaube hinzu kommt, sonst noch 5 Minuten länger.

Während der Kuchen im Ofen ist, die Baisermasse schlagen.
Dafür das Eiweiß bei mittlerer Geschwindigkeit schaumig schlagen und anschließend bei leicht erhöhter Geschwindigkeit Esslöffelweise den Puderzucker hinzugeben.
Kuchen aus dem Ofen nehmen, die Brotbackofen geöffnet lassen und den Ofen auf 150°C Umluft einstellen.
Baisermasse unregelmäßig auf den Kuchen streichen und 15-20 Minuten backen, bis der Baiser leicht golden wird. Anschließend den Ofen abstellen und den Kuchen 15 Minuten dort lassen.

Wer jetzt noch Zeit und Geduld hat, lässt den Kuchen bei leicht geöffneter Tür weitere 15 Minuten im warmen Ofen – die Baiserhaube wird am ende herrlich knusprig sein.

 

Wachauer Marillenkuchen mit knuspriger Baiserhaube

 

Macht es euch saftig und genießt diesen herrlichen Sommer,

Simone

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